Abentheuer in der RHEIN-ZEITUNG
Ausgabe NAHE ZEITUNG
2010
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In der Kindertagesstätte Abentheuer ist es Tradition, dass angehende Schulkinder auf Entdeckungstouren in die Welt der Erwachsenen gehen und zum Beispiel verschiedene Berufe kennenlernen. Beim ersten Treffen der Geparden (so nennen sich die angehenden Schulkinder) zeigte Anita Remmers den Mädchen und Jungs, wie man spinnt und filzt. Auch erzählte sie über Schafe und Wolle, bevor sich jedes Kind selbst am Spinnrad versuchen durfte. Das war gar nicht so einfach. Schließlich wurde noch eine Schafschablone mit echter Wolle beklebt und ein eigener Ball gefilzt. Anita Remmers erklärte alles sehr geduldig und es machte allen Spaß zu sehen, wie die Bälle langsam, aber sicher Form annahmen.
Abentheuer in närrischer Einheit: Tanzen, Singen und Schunkeln bis zum frühen Morgen
Gekonnt und routiniert präsentierte Klemens Hess in der Narrhalla Abentheurer-Haus ein furioses Programm mit klassischem Tanz, originellen Vorträgen und knalligen Sketchen.
ABENTHEUER. Mit "Horst Schlämmer" und weiteren Weltstars wurde die ZDF- Hitparade bei der Karnevalssitzung in Abentheuer zu neuem Leben erweckt: Da waren Nana Mouskouri (Rainer Gaukler), Mireille Mathieu (Jascha Giebel) und Showgrößen wie Heino (Darren Schröter), Wolfgang Petry (Wolfgang Schweig), DJ Ötzi (Kathrin Schröter), Wencke Myhre (Ulla Goldt), Falco (Dominik Beermann) und Roberto Blanco (Klaudia Schröter) mit von der Partie.
Eineiige Zwillinge im Hochstuhl - Anja Geibel und Anja Störnal nervten als "Arschmatz und Freddy" ihren Opa (Peter Mörsdorf) mit witzigen Kinderfragen und trieben den Gästen Lachtränen in die Augen. Ein stürmischer Start gelang mit allen Kindern im Saal, die kurzerhand mit ins Programm eingebunden wurden: Beim bekannten "Fliegerlied" schwappte die tolle Stimmung von der Bühne in den Saal über.
Gerhard Beermann alias "Et Pötche" sorgte mit seiner Büttenrede für gute Stimmung, weil er in unnachahmlicher Weise von seinem runden "Mäusje" berichtete.
Ratschendes Duo
Das Duo "Liesje Krummbein" und "Lottche Mannsdoll" (Michaela Berang und Klaudia Schröter) ratschte in seinem Zwiegespräch humorvoll über das Dorfgeschehen und nahm dabei pointenreich den ein oder anderen Anwesenden auf die Schippe. Sehr souverän, wie ein "alter Fastnachter", gab Peter Wuttke (Dominik Beermann) hochprozentige "Erkältungstipps". Der Moderator und sein Publikum bildeten indessen mit Stimmungs- und Schunkelliedern eine närrische Einheit, bei der alle mit Begeisterung in Bewegung waren und kräftig mitsangen.
Ihr großes schauspielerisches Talent zeigten Ulla Goldt, Michaela Berang und Peter Mörsdorf bei dem Sketch "Der Stuhl". Das Prinzenpaar der Narrhalla Buhlenberg, Petra I. und Olli I., zog anschließend mit großem Gefolge auf die Bühne, um sich der Narrenschar zu zeigen. Nach der traditionellen Ordensübergabe betonte der Buhlenberger Sitzungspräsident Günter Heß, welche Freude es jedes Jahr sei, "auf die Hütt" zu kommen.
Sehr viel gelacht wurde bei der Pantomime "Stadt- und Landfrau" mit Sandra Ströbele und Klaudia Schröter. Mit Nico Berang als die "Geil Schnitt von der Hütt" kam es im Hüttner Narrenschiff serienweise zu Lachanfällen: Er präsentierte seinen Vortrag meisterhaft.
Ein weiterer Brüller des Abends waren die zwei Fastnachtsprofis Klemens Hess und Oliver Katruff. Als Putzfrauengeschwader nahmen sie "Familie Birgermeischder" mächtig ins Kreuzfeuer. Und als Highlight des Abends entpuppte sich das "Chaos-Ballett": Acht zur Frau gewordene Männer wurden in vielen Übungsstunden von Tanja Giebel gezähmt. Um den klassischen "sterbenden Schwan" richtig in Szene zu setzen, schwebte Gerhard Beermann am Ende des Showtanzes wie von Geisterhand getragen über der Bühne. Der Fastnachtsorden der Nahe-Zeitung wurde an Ulla Rauber verliehen, die sichtlich freudig überrascht war.
Viele fleißige Helfer
Als krönender Abschluss des Programms durfte das "Sierra Madre" mit allen Aktiven auf der Bühne als stimmungsvolles Finale des tollen Abends in der Hochwaldgemeinde nicht fehlen. Dass nach Programmende bis in die frühen Morgenstunden kräftig gesungen, getanzt und geschunkelt wurde, dafür sorgte "Happy-Party-Sound" mit vielen Fastnachtsliedern. Es war eine tolle Fastnachtsveranstaltung, die ohne die vielen fleißigen Helfer nicht so gut gelungen wären.

In vielen Übungsstunden bändigte Tanja Giebel die grazilen Schwäne des Chaos-Balletts, das mit einem furiosen Auftritt für den Höhepunkt des Abends sorgte.
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Dazu, wie Streu- und Räumpflicht in den Kommunen geregelt sind, bezieht dieser Leser Stellung.
Demokratisches Verantwortungsbewusstsein sieht Rechte und Pflichten im Verbund. Unser bewährtes System bleibt erfolgreich, wenn man Gefahren und Missständen gemeinsam entgegen tritt. Pflichten lassen sich nicht wie Schnee beiseite schieben oder mit Kollektivdrohungen abwälzen.
Die Streu- und Räumpflicht obliegt grundsätzlich der Ortsgemeinde. Der Paragraf 17, Absatz 3 des Landesstraßengesetzes lässt zwar die Übertragung per Satzung auf die Grundstückseigentümer und -besitzer zu, entbindet aber nicht gänzlich von der Verantwortung. Der Gesetzgeber spricht darin auch von Zumutbarkeit. Von Kulanz kann also nicht die Rede sein. Ortsgemeinden sind Straßenbaulastträger wie Bund und Länder.
Der Hinweis auf die Räumpflicht der Bürger wirft folgende Fragen auf: Wer übernimmt die Aufsicht über die Zustände der zahlreichen Grundstücke, die entweder unbebaut sind, oder deren Eigentümer ihr Haus nicht oder nicht ständig bewohnen? Wer ermahnt die Säumer? Wer hilft kranken oder alten Menschen, die schlicht nicht in der Lage sind, dieser leichtfertig delegierten Verpflichtung nachzukommen? Wer muss es letztlich verantworten, wenn Rettungsfahrzeuge ihren Einsatzpunkt nicht erreichen?
Und haben nicht die Sicherheit und das Bürgerwohl auch bei prekärer Haushaltslage Priorität vor allen Maßnahmen, deren Notwendigkeit allgemein und deren Nützlichkeit im speziellen kontrovers betrachtet werden? Bürger zahlen Steuern, auch sie dürfen erwarten. Was sollte im verantwortungsbewussten Fokus stehen: Gefährliche Verkehrsstraßen oder ungenutzte Wanderwege? Rainer Giebel, Abentheuer
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Notendurchschnitt von 2,75 kann sich sehen lassen - Bei den Besten überwiegen Schülerinnen
BIRKENFELD. Folgende Schüler erhielten ihr Abiturzeugnis: Floria Altes, Ronny Arend, Stefanie Loch, Julian Sean Platte (alle Brücken), Aljoscha Antes, Jasmin Maiwald, Patrick Massierer (alle Abentheuer),
Nahe Zeitung vom Dienstag, 23. März 2010, Seite 20.
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In der Gruppe "Nahe-Zeitung" im Internetforum "Wer kennt wen" wird engagiert über Hintergründe der Problematik diskutiert
Wie ein roter Faden zieht es sich zuletzt durch die Berichterstattung in der Nahe-Zeitung: Die Zukunft des SV Dickesbach ist ungewiss, Vollmersbacher Vorsitzender fand deutliche Worte, Kronweilerer Sänger werfen das Handtuch, Radler-Club Wanderlust aufgelöst. Die Vereine stecken in der Krise. Woran liegt"s?
KREIS BIRKENFELD. Keine Gemeinde, keine Stadt, in der es nicht Thema ist: Die Vereine - rund 1000 gibt es zurzeit im Kreis Birkenfeld - leiden unter Mitgliederschwund, dem Problem, die Vorstände nicht mehr besetzen zu können, keinen Vorsitzenden zu finden, junge Mitglieder einzubinden. Was ist los in den Vereinen? Diese Frage stellt Uli Jörg aus Abentheuer in der Gruppe "Nahe-Zeitung" im sozialen Netzwerk Wer kennt wen: "Ich selbst bin Vorsitzender des Heimatvereins Abentheuer und lese mit sorgenvoll in Falten gelegter Stirn, was sich quer durch unseren Kreis auf Vereinsebene tut. Einerseits werden die Funktionsträger eines Ehrenamtes gestärkt - andererseits sterben die Vereine. Was läuft schief? Ein Generationenproblem? Gehen die Vereine an den Mitmenschen vorbei? Sind sie unzeitgemäß? Wie können wir diesem Trend entgegensteuern? Gibt es Beispiele dafür, wie das Vereinsleben neu belebt wurde?" Die Resonanz auf dieses Thema war groß; es läuft aktuell eine interessante Diskussion in unserer WKW-Gruppe. Hier einige Auszüge:
Ralf Hoffmann: "Ich sehe die Gründe vor allem im gestiegenen Individualismus, immer geringerer Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit in Gemeinschaften. Zusätzlich bluten Vereine aus, die wegen ihrer Inhalte nicht mehr in die heutige Zeit passen. Heute zahlen die Leute lieber 60 Euro für das Fitness-Studio, als auf eine Jahreshauptversammlung zu gehen. Nach meiner Ansicht sind die Strukturen in Vereinen auch nicht mehr zeitgemäß."
Kerstin Rogoll: "Eine kleine Minderheit engagiert und kümmert sich... Schade, dass die Aufgaben im Verein oder bei anderen Ehrenämtern nicht auf alle Schultern verteilt werden, damit es für den Einzelnen tragbar bleibt."
Carola Hoyer: "Aus meinen langjährigen Vorstandstätigkeiten, die ich immer mit Herzblut und sehr gerne gemacht habe, habe ich leider oft ein Fazit ziehen können: Leute, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren, müssen sich mehr als einmal von den Leuten, die niemals bereit wären, ein solches Amt anzunehmen, Kritik gefallen lassen, die nicht immer angebracht ist. Ebenso kann ich aus meiner Erfahrung sagen, dass alle - und wirklich alle - Vorstandsmitglieder an einem Strang ziehen müssen und die ganze Arbeit nicht nur an zwei oder drei Leuten hängen bleibt. Dann macht das Engagement im Verein sehr großen Spaß."
Heiko Stotz: "Vereine werden immer mehr zur Nebensache und stören schon fast den Terminplan der einzelnen Bürger mit ihren vielen Angeboten und Festivitäten. Also wird die Zahl derer, die sich in verantwortlichen Positionen einbringen wollen, immer mehr abnehmen. Dieser Trend wird sich wohl fortsetzen, solange es den Leuten noch so gut geht. Vereine leben immer dann und dort auf, wo Menschen auf die Unterstützung, die Geselligkeit und das Miteinander im Vereinsleben angewiesen sind."
Hellmuth Welker: "Das Problem liegt meines Erachtens ganz einfach in der leider entstandenen Kluft zwischen Jung und Alt. Sportvereine haben wohl noch die beste Chance zu überleben. Aber Gesangvereine, Heimatvereine und ähnliche, also alles, was auch der Bewahrung von Traditionen dienen soll, werden es immer schwerer haben. Diese Vereine laufen auch oft seit vielen Jahrzehnten in der gleichen Schiene, die "Alten" geben nur ungern das Heft aus der Hand. Erneuerung ist sehr schwer, aber dringend notwendig, ohne frischen und modernen Wind geht's nicht."
Sibylle Müller: "Es gibt durchaus noch Jugendliche, die sich engagieren, sei es bei der Feuerwehr oder bei anderen Vereinen, ich habe es allerdings selbst schon erlebt, dass altgedienten Vereinsmitgliedern, die sich vorbildlich in der Jugendarbeit engagierten, von anderen Mitgliedern Steine in den Weg gelegt wurden."
Karl-Heinz Schuck: "Es wird oft darüber geklagt, dass Gesangvereine aufgeben müssen oder kurz davor stehen; andererseits haben wir seit zwei Jahren den Gospel- und Popchor mit gut 45 motivierten Aktiven. Für mich war der Grund mitzumachen, dass ein Programm für meine Altersklasse geboten wird. Nichts gegen das traditionelle Liedgut, aber damit kann ich wohl keinen Nachwuchs in ausreichender Zahl anlocken. Wie ich gehört habe, gibt es anscheinend viele Vereine aus verschiedensten Bereichen, die sich einfach gegen neue Konzepte sperren. Wie mein früherer Chef immer sagte, muss der Köder dem Fisch schmecken und nicht dem Angler..."
Fred Rüffel: "Dabei sein, ist schön, etwas zu tun (und zwar dauerhaft wie die Arbeit im Vorstand), ist unbequem. Jede Menge Arbeit ist auf wenige Schultern verteilt, und alles (oder fast alles) machen wir verkehrt. Wenn einen die Arbeit im Verein frustriert, wenn man keine Lust mehr hat, wenn man sich nur noch dumme Sprüche anhören muss (von Leuten, die sowieso nichts machen)...Mein Respekt für all die Menschen, die dies freiwillig tun."
Simone Jost: "Liegt es zum Teil nicht auch an der heutigen Lebenssituation, dass sich nur noch schwer Leute finden, die sich in den Vereinen engagieren? Eine Verkäuferin zum Beispiel war vor einigen Jahren noch spätestens um 19 Uhr zu Hause. Die meisten Geschäfte haben morgens nicht vor 9 Uhr geöffnet. Wer hat samstags bis 22 Uhr gearbeitet, wenn nicht grade im Schichtdienst einer größeren, produzierenden Firma oder im öffentlichen Dienst? Die Arbeitsanforderungen und Anfahrtswege werden immer länger. Die Arbeitsbedingungen ändern sich mehr und mehr. Zusätzlich wird die Bürokratie in der Vereinsverwaltung immer größer, und Vorstände haften teilweise mit ihrem Privatvermögen. Wer hat da noch Lust, sich freiwillig ,zum Deppen" zu machen, während andere die Hände in den Schoß legen?"
Alexander Ebels: "Über eines sollte man sich im Klaren sein: Gäbe es keine Vereine, so wäre unsere Welt sehr viel ärmer, das Leben fader und kälter. Diese Zusammenschlüsse von Menschen, die gemeinsame Interessen verfolgen, sind meines Erachtens das Salz in der Lebenssuppe. Man stelle sich nur vor, es gäbe keine Musik-, Sport-, Gesang-, Theater-, Gartenbau-, Wandervereine - wie ereignislos und leer wäre dann unsere Landschaft." (vm)Nahe Zeitung vom Samstag, 27. März 2010, Seite 17.
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Trauntal-Höhenweg ist zertifiziert und bereit für die Osterwanderung
Beim Orkan Xynthia umgestürzte Bäume sorgten dafür, dass die Traumschleifen des Saar-Hunsrück-Steigs im Kreis Birkenfeld nur noch eingeschränkt begehbar waren. Rechtzeitig zu Ostern sind die Strecken wieder frei.
KREIS BIRKENFELD. Mit dem Trauntal-Höhenweg mit Start und Ziel in Abentheuer hat die dritte Traumschleife des Saar-Hunsrück-Steigs im Landkreis Birkenfeld das Zertifizierungsverfahren des Deutschen Wanderinstituts bestanden. Die Hahnenbachtal-Tour muss sich nun noch dem Urteil der Juroren stellen. Zwei weitere hochwertige Rundwanderwege kommen in den nächsten Monaten hinzu. Insgesamt sind im Kreis Birkenfeld ein Dutzend Traumschleifen geplant.
Obwohl von Frühling noch nicht viel zu spüren ist, tummeln sich auf dem Mittelalterpfad rund um Herrstein und auf dem Gräfin-Loretta-Pfad an der Frauenburg zahlreiche Wanderer - sonntags in der Regel jeweils mindestens 100. "Die Resonanz zeigt, dass die Ausweisung von Traumschleifen neben dem Saar-Hunsrück-Steig die richtige Strategie ist, um unseren Kreis zu einer Top-Wanderregion zu entwickeln", fühlt sich Landrat Axel Redmer, seit wenigen Tagen auch Vorsitzender des Naturparks Saar-Hunsrück, bestätigt.
Bravourös nahmen der Mittelalterpfad mit 74 und der Gräfin-Loretta-Pfad mit 66 Punkten die 50-Punkte-Hürde für Traumschleifen. Für den Trauntal-Höhenweg fällt die Bewertung bescheidener aus: "Mindestens 55 Punkte" werden es laut Projektmanager Achim Laub. "Das ist immer noch ein sehr gutes Ergebnis." Nach seinen Worten bildet die "Dramaturgie" vom romantischen Bachlauf bis zum schroffen Beilfels die Stärke des knapp neun Kilometer langen Trauntal-Höhenwegs. Handicaps für die Bewertung waren die allzu breiten Forstwege und die unschönen Fichtenbestände. Schon vor der offiziellen Eröffnung am 18. Juli sind etliche Wanderer zwischen Abentheuer, Buhlenberg, Rinzenberg und Börfink unterwegs. "Allerdings brauchen sie noch Gummistiefel", merkt Ortsbürgermeister Klaus Goldt an.
Von mittwochs bis sonntags herrscht auf dem Gräfin-Loretta-Pfad reger Betrieb, wie der Frauenberger Ortsbürgermeister Helmut Herrmann beobachtet hat. Auf den 12,5 Kilometern begeistern neben der Burgruine, an der die Route beginnt, der Nahekopf, der Klausfelsen und die Ausblicke auf die Nahe die Gäste.
Bis auf eine kleine Umleitung ist auch der 8,5 Kilometer messende Mittelalterpfad durchgängig wieder passierbar. Ihn will die Verbandsgemeinde Herrstein bis Pfingsten mit Informationstafeln zum Thema Mittelalter aufmöbeln, kündigt Touristikerin Caroline Conradt an.
Von den vier weiteren Traumschleifen in der VG Herrstein wird der 16 Kilometer lange Köhlerpfad am Steinbach (Einstieg am Klosterhotel Marienhöh in Langweiler und an der Steinbachtalsperre) bei der nächsten Runde im Mai zertifiziert.
Gleiches gilt für den Nahe-Felsen-Weg, der auf neun Kilometern vom Obersteiner Marktplatz zur Felsenkirche, zum Schloss Oberstein und zur Burg Bosselstein führt.
Bereits am Karsamstag gibt es mit Wanderführer Michael Broszka - er führt Interessenten um 10 Uhr, Anmeldung unter Telefon 06544/9520 - einen Vorgeschmack auf die Hahnenbachtal-Tour, die auf ihren zehn Kilometern Sehenswürdigkeiten wie das Besucherbergwerk Herrenberg, die Keltensiedlung Altburg, die Schmidtburg und die mystische Ruine Hellkirch bietet. (ks)

Der neue Trauntal-Höhenweg
hat bereits seine Fans: Mittlerweile hat er die Zertifizierung durchlaufen, die
Beschilderung steht.
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Trauntal-Höhenweg bietet Naturerlebnis
Neun Kilometer durch den Hochwald: Die Wandertour erfüllt schon jetzt die strengen Bewertungskriterien des Deutschen Wanderinstituts
An Wasser, Wald und Wacken, den neuen Themenschwerpunkten im Programm des Naturparks Saar-Hunsrück, orientiert sich der jetzt fertiggestellte Trauntal-Höhenweg.
BIRKENFELD. Der Trauntal-Höhenweg ist fertig. Fast neun Kilometer lang liegt der Weg, von dem bereits im Sommer 2009 ein vom Naturpark Saar-Hunsrück finanziell unterstütztes Teilstück feierlich eingeweiht wurde, zentral im Hunsrücker Hochwald im Bereich der Ortsgemeinden Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg. Wie der Name sagt, führt die Route durchs idyllische Bachtal der Traun, bringt den Wanderer aber auch nach einigen Höhenmetern auf den Höhenrücken des Waldes, von wo aus sich wundervolle Aussichten bieten.
Weite Blicke über die typische Landschaft der Region sowie für den Hunsrück charakteristische Felsformationen machen die Route zu einem gelungenen Rundwanderweg. Bauliche Maßnamen wurden weitgehend vermieden, um möglichst wenig in die Natur einzugreifen und diese in ihrer ursprünglichen Form erlebbar zu machen. So kann es nach Regenfällen in bestimmten Wegeabschnitten, zum Beispiel nahe der Traun, auch mal matschig werden, denn ein Teil des Weges folgt naturbelassenen Pfaden. Derzeit arbeitet die Verbandsgemeinde Birkenfeld zusammen mit den beteiligten Ortsgemeinden daran, den Weg weiter zu verbessern. So sind Info-Tafeln zum Thema „Wasser, Wald und Wacken“ in der Planung.
Schon jetzt erfüllt der Weg die strengen Bewertungskriterien des Deutschen Wanderinstituts und gehört damit zu den Premiumwanderwegen Deutschlands. Mit der Zertifizierung als Traumschleife erhält er die Berechtigung, das Deutsche Wandersiegel zu führen. Für Wanderer ist dies ein verlässliches Qualitätsversprechen, das internationale Signalwirkung hat.
„Gastronomie und Übernachtungsbetriebe in den angrenzenden Ortsgemeinden, aber auch viele andere Betriebe in der Verbandsgemeinde haben die Bedeutung des Wandertourismus erkannt und sind Feuer und Flamme“, freut sich Andrea Hefczyk, Leiterin der Tourist-Information des Birkenfelder Landes. Ein Beispiel dafür ist der Forellenhof Trauntal in Börfink/Einschiederhof, dessen Eigentümer Andrea und Dietmar Windsberger sich zum „Qualitätsgastgeber Wanderbares Deutschland“ zertifizieren lassen wollen.
„Der Wandertourismus ist ein Segment, das für uns eine große Chance birgt“, betont VG-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher. „Mit unserer wunderschönen Region verfügen wir über ein enormes landschaftliches Potenzial. Jetzt arbeiten wir an der Infrastruktur. Wir wollen mit der Ausweisung von Premiumwegen wie dem Trauntal-Höhenweg nicht nur den Wünschen und Erwartungen unserer Gäste nachkommen, sondern Freizeit- und Lebensqualität der Bürger der Region und ihrer Nachbarn nachhaltig steigern.“
Nicht nur die Traumschleifen haben ihre Fans gefunden, sondern auch der Saar-Hunsrück-Steig. Dessen jüngste Umlegung im Bereich der VG Birkenfeld hat die Qualität eindeutig verbessert. Bot sich Wanderern zuvor auf 40 Kilometern keine Einkehrmöglichkeit, so lassen sich heute gleich zwei Betriebe unweit des Weges für Rast oder Übernachtung finden. Weil der Gast nicht nach Gemeindegrenzen fragt, ist es wichtig, dass das Gesamtpaket stimmig ist. Daher hat sich die VG Birkenfeld nach fast dreijähriger Pause entschlossen, sich erneut am Projekt „Saar-Hunsrück-Steig“ zu beteiligen, was die Zertifizierung des Trauntal-Höhenwegs als Traumschleife und die entsprechende Vermarktung erst ermöglicht hat.
Nahe Zeitung vom Freitag, 16. April 2010, Seite 21
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Entlang dem Traunbach folgt der Weg zum Teil naturbelassenen Pfaden. Ein paar Höhenmeter weiter steht der Wanderer auf dem Bergrücken des Hunsrücker Hochwalds, von wo aus sich wundervolle Aussichten über die typische Landschaft der Region und ihre charakteristischen Felsformationen bieten.
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Nahe Zeitung vom Freitag, 16. April 2010, Seite 21
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Die Woche im Rückspiegel Essen ist fast noch wichtiger als Kochen .. notiert vom Schellenmann In geselliger Runde Er war einst Küchenchef des bei Feinschmeckern im benachbarten Saarland berühmten Seehotel Weingärtner in Nohfelden. Er schrieb diverse Kochbücher, darunter den Erotik-Klassiker „Verführung der Sinne“. Und er schaffte es mehrfach ins Guinnessbuch der Rekorde, unter anderem mit einem 80 Meter langen Spießbraten sowie dem Schälen von 15 Kilo Spargel in acht Minuten. Heute ist es ruhiger geworden um Peter Ballbach: Der „Maitre Rotisseur“ hat sich schon vor Jahren in Abentheuer niedergelassen, betreibt in Birkenfeld einem Catering-Service und gibt immer gern sein großes Wissen (und kleine Tricks) an „Kochschüler“ weiter. Jeden Dienstagabend trifft sich in der Ballbach-Küche im Birkenfelder Fruchthof eine bunt zusammengewürfelte Truppe, um zusammen mit dem Meister ein mehrgängiges Mahl zu zaubern und – laut Ballbach fast noch wichtiger als die Zubereitung – es in geselliger Runde zu verspeisen.
In lustiger Runde wird dienstags bei Peter Ballbach gekocht – und anschließend getafelt. Der 56-Jährige machte sich einst als Starkoch, Buchautor und Rekordhalter einen Namen.
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Nahe Zeitung vom Samstag, 17. April 2010
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Scheck an „Kind für Kinder“ übergeben
Die Leiterin der Kindertagesstätte Abentheuer, Theresia Prodöhl, und der Vorsitzende des Elternausschusses, Axel Gerlach, überreichten einen Scheck in Höhe von 140 Euro an den Verein „Kind für Kinder Kirschweiler“. Der Betrag ist der Reinerlös des Martinstages 2009. Der Vorstand des Vereins bedankte sich bei den Überbringern.
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Nahe Zeitung vom Freitag, 23. April 2010, Seite 24
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Der jüngste Spross der „Traumschleifen“-Familie im Kreis Birkenfeld, der Trauntalhöhenweg bei Abentheuer, erfreut sich bereits vor seiner offiziellen Eröffnung größter Beliebtheit. Er ist beim „Wander-Hit“ am 3. Oktober natürlich auch mit dabei. M Foto: Gerhard Ding
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Nahe Zeitung vom Freitag, 23. April 2010, Seite 17
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Land & Leute Behrang ist auf dem Weg ins Finale
Nico Berang aus Abentheuer hat es geschafft: Er ist einer von 36 Teilnehmern aus Rheinland-Pfalz, die beim Fahrerwettbewerb von Scania und ADAC an den Start gehen und um den Titel „Deutschlands sicherster Lkw-Fahrer“ wetteifern. Rund 3000 Lastwagenfahrer hatten sich bundesweit beworben. Fast 300 von ihnen konnten sich für eine der insgesamt acht Vorrunden qualifizieren. Jetzt müssen die 36 Teilnehmer (darunter zwei Lkw-Fahrerinnen) ihr Können erneut unter Beweis stellen – sie treten am 15. Mai im Fahrsicherheitszentrum des Automobilclubs am Nürburgring an. Die besten drei qualifizieren sich für das Finale.
Nahe Zeitung vom Mittwoch, 5. Mai 2010, Seite 15
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So haben 31,3 Prozent der Wahlberechtigten gewählt
Am 13. Juni treten Axel Redmer (SPD) und Dr. Matthias Schneider (CDU) in der Stichwahl um das Amt des Landrats an
KREIS BIRKENFELD. Der Kreis Birkenfeld hat gewählt. Dr. Matthias Schneider (CDU) liegt mit 45,3 Prozent vor Axel Redmer (SPD) mit 42,9 Prozent. Am 13. Juni ist Stichwahl. Thomas Petry (Bündnis 90/Die Grünen) erhielt 11,8 Prozent. Die Wahlergebnisse im Detail:
Abentheuer: Redmer 52,8%, Schneider 39,4%, Petry 7,9%; Nahe Zeitung vom Dienstag, 1. Juni 2010, Seite 20
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Verena greift nach Krone der Milchbauern
21-Jährige aus Abentheuer ist heute Abend in Montabaur eine von vier Bewerberinnen um das Amt einer rheinland-pfälzischen Milchkönigin
Das Telefon klingelt. Das Radio will ein Interview. Auch der Lokalwelle hat erfahren, dass eine 21-Jährige aus Abentheuer Milchkönigin des Landes werden möchte.
ABENTHEUER. Die Chancen stehen nicht schlecht, zumindest rein rechnerisch. Verena Thiel ist eine von vier jungen Rheinland-Pfälzerinnen, die fürs erstmals ausgeschriebene Amt einer Landes-Milchkönigin kandidieren. Heute stellen sich die 21-Jährige aus Abentheuer und ihre Mitbewerberinnen aus der Eifel und dem Westerwald bei einer Gala in der Stadthalle Montabaur den Fragen einer 15-köpfigen Fachjury mit Vertretern der großen Molkereien, Fachverbände und Kammern. Dass eine kurze Präsentation unter dem Titel „Wie Milch meine Heimat prägt“ neben zwei eher spielerisch angelegten Runden und dem Verfassen eines Grußworts zu den Hürden des Abends gehören wird, weiß Verena. Wie gut vorbereitet ihre Konkurrentinnen ins Rennen gehen, kann sie nur ahnen.
Von der Krone träumt die Studentin der Zahnmedizin, die auf einem der größten milcherzeugenden Höfe der Region aufwuchs, noch nicht lange. Erst Mitte Mai war der Wettbewerb von der Milag, der Milchwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Rheinland Pfalz, ausgeschrieben worden. Gesucht wurden Rheinland-Pfälzerinnen im Alter zwischen 18 und 25 Jahre. Heimatverbunden sollten sie sein, über Kenntnisse der Milchwirtschaft und der Landwirtschaftspolitik verfügen und ein ebenso sicheres wie charmantes Auftreten haben. Postwendend schickte Verena den geforderten tabellarischen Lebenslauf nebst Foto. Und wurde eingeladen.
Nadja aus der RPR-Morningshow wird die Kür der Königinnen in Montabaur live und vor mehr als 500 Besuchern moderieren. Dieser Tage war ein TV-Team aus dem Westerwald auf dem Hof am Ortsrand von Abentheuer, um jenen 60-Sekunden-Spot zu drehen, mit dem die Kandidatin aus dem Hunsrück dem Publikum in Halle vorgestellt wird. Ein frisch geborenes Kalb hat in dem Filmchen eine Hauptrolle. Und das ist keineswegs gespielt.
„Ich bin auf einem Bauernhof und mit den Tieren aufgewachsen“, sagt sie. Dazu gehörte für sie und ihre beiden jüngeren Brüder, dass sie schon früh mitarbeiteten. Sie meist im Büro – denn ein Landwirt verbringt heute gut ein Drittel seiner Arbeitszeit hinterm Schreibtisch.
Beruflich tritt die 21-Jährige in die Fußstapfen ihrer Mutter: sie studiert im vierten Semester Zahnmedizin in Heidelberg. Die Aufgaben einer Milchkönigin ließen sich wohl derzeit noch mit der Uni vereinbaren. Im Lande unterwegs wäre „Ihre Majestät“ meist an den Wochenenden. Die hat sie bisher in der Regel auf dem elterlichen Hof verbracht.
Das in der Ausschreibung geforderte „frische, moderne Bild der Milchwirtschaft“ glaubt Verena Thiel durchaus repräsentieren zu können, den sie kam – bei aller Heimatverbundenheit – ganz schön 'rum. Schon als 14-Jährige schrieb sie für die Nahe-Zeitung über die Veranstaltung heimischer Vereine, nach dem Abi verbrachte sie drei Monate in Südamerika und absolvierte diverse Praktika, unter anderem im Landtag und im Bundestag sowie bei der Staatsanwaltschaft. Milchkönigin wäre da sicherlich eine weitere interessante Erfahrung, meint sie. Zumal sie auch heutenoch ausgesprochen gern zu einem frischen Glas Milch greift. (kpm)
Nahe Zeitung vom Samstag, 5. Juni 2010, Seite 21
Keine Berührungsängste mit den 250 Milchkühen auf dem Hof ihres Vaters hat Verena Thiel. Auch das lässt die Studentin durchaus fürs Amt einer Milchkönigin geeignet erscheinen.
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Land & Leute Verena Thiel wurde fast Königin
Verena Thiel aus Abentheuer (2. von links) ist ganz knapp am Titel „1. Rheinland-Pfälzische Milchkönigin“ vorbeigeschrammt. Die 21-jährige Studentin stand bei der Gala-Veranstaltung der rheinland-pfälzischen Molkereien, der Bauern- und Winzerverbände, des Landes, der Milchwirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, des Landeskontrollverbandes Rheinland-Pfalz und der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in Montabaur gemeinsam mit drei Konkurrentinnen im Finale. Milchkönigin wurde dann aber Jutta Rosenstein aus Oberlahr im Kreis Altenkirchen, die ebenso wie Verena Thiel in einem Milchbetrieb aufwuchs. Die Entscheidung der Jury war sehr knapp, hieß es.
Nahe Zeitung vom Mittwoch, 9. Juni 2010, Seite 15
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In Rohrbach gab's 90,4 Prozent für den Herausforderer
Die Landratsstichwahl am 13. Juni: Alle Ergebnisse in den einzelnen Orten und Stadtteilen auf einen Blick
Abentheuer: Schneider 54,73 % (+15,36), Redmer 45,27 % (-7,49)
Nahe Zeitung vom Mittwoch, 16. Juni 2010, Seite 19
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„Das Gute liegt so nah“
Zu: „Der erste Bewerber war auch erste Wahl“, Nahe-Zeitung vom 1. April 2010: Auch nach dem überraschenden Chefarztwechsel in der Konservativen Orthopädie des Birkenfelder Krankenhaus sind deren Patienten voll des Lobes.
Wer kennt nicht die zermürbenden Stunden beißender Zahnschmerzen? Schmerz hat diverse Facetten und schränkt die Lebensqualität vieler Menschen gewaltig ein. Chronische Schmerzen werden häufig begleitet von Schlaflosigkeit und dauernder Erschöpfung und führen zum wesentlichen Verlust von Leistungs- und Genussfähigkeit.
Betroffene suchen Hilfe bei Spezialisten und absolvieren nicht selten die sogenannte Patientenkarriere. Zuletzt zeigen sich manche Fachärzte machtlos und verweisen die Schmerzkranken nach ihrer Kapitulation – bis zu der sie sich jedes Lächeln bezahlen lassen – in weit entfernt liegende Kliniken. Kaum bekannt in unserer Region ist die orthopädische Schmerzklinik, die der Elisabeth-Stiftung Birkenfeld zugehört.
Gegründet von Dr. Frank Ristau, dessen Name auffällig oft mit hohem Respekt genannt wird, leitet sie derzeit Dr. Christian Lang. Dr. Lang zeigt sich nicht nur als kompetenter Mediziner, sondern erweckt schon im ersten Gespräch Vertrauen. Verständnisvoll und ermutigend setzt er Fachwissen und Erfahrung ein, um mit Flexibilität in den Behandlungsmethoden dem individuellen Beschwerdebild seiner Patienten entgegenzutreten. Unterstützt wird er von Oberarzt Dr. Reiner Ritzer, der die erfolgreiche Strategie durch Anwendung der chinesischen Medizin mit sanfter Hand begleitet. Saskia Jester rundet die Behandlung mit Muskelentspannung, Gruppen- und Einzelgesprächen psychologisch ab. Die Mitarbeiter der Klinik werden durch ihre freundliche und hilfreiche Unterstützung zur Personifizierung von Pflege und Fürsorge.
Die Klinik bietet eine Reihe von Maßnahmen, die auf die jeweiligen Beschwerden zugeschnitten und sorgsam in einem Behandlungsplan zusammengestellt werden. Hierbei verdient die Physiotherapeutische Abteilung ein großes Lob. Die Therapeutinnen und Therapeuten sind ausgezeichnet ausgebildet und ohne Ausnahme hoch motiviert. Neben Erleichterung und Entspannung sorgen sie auch für gute Laune. Unterbringung und Verpflegung der Klinik sind erstklassig, die Küche kann sich mit guten Hotels messen. Die Patienten sind rundum in besten Händen. Fazit: Die orthopädische Schmerzklinik der Elisabeth-Stiftung Birkenfeld ist eine hervorragende Einrichtung und kann guten Gewissens all jenen empfohlen werden, die Schmerzlinderung zu schätzen wissen.
Derzeit laufen letzte Aktivitäten bei der Verlegung der Klinik in renovierte Räumlichkeiten. Leitmotiv zur Ausgestaltung sei dabei ein patientenorientiertes Ambiente. Am Samstag, 26. Juni, dem Tag der offenen Tür des Birkenfelder Krankenhauses, stellt sich die neu gestaltete Klinik vor.
Rainer Giebel, Abentheuer
Nahe Zeitung vom Freitag, 18. Juni 2010, Seite 16
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Nachwuchs sang „echt elefantastisch“
Kinderchor hatte zu einem Musikalischen Nachmitttag ins Abentheuer-Haus eingeladen
Abentheuer. Zu einem Musikalischen Nachmittag hatte der Kinderchor Abentheuer ins Gemeinschaftshaus eingeladen. Die kleinen Sänger unter Leitung von Jan Hermann wurden von jungen Musikern aus Abentheuer, Brücken und Birkenfeld unterstützt. Ihr Repertoire reichte von Rock und Pop über Klassik und Volksliedern bis zu Eigenkompositionen.
Nach Kaffee und Kuchen sowie einem gemütlichen Plausch begrüßte Ortsbürgermeister Klaus Goldt die voll besetzten Reihen. Beigeordneter Holger Noß überbrachte Grüße des VG-Bürgermeisters und ein Geschenk für den Chor. Dann hatte der Kinderchor – bestehend aus Julia und Matthias Berang, Franziska und Michel Gaukler, Lena Geibel, Jonas Klein, Paula Kördt, Antonia Pauli sowie Maja und Robin Quack – mit dem „Kleinen grünen Kaktus“ und „Bruder Jakob“ den ersten großen Auftritt.
Zur Erinnerung an den 200. Geburtstag Robert Schumanns spielte Jan Hermann den „Soldatenmarsch“. Danach hieß es „Go West“ und „La Cucaracha“, am Keyboard vorgetragen von Pia Hermann. Eike Struckmeier entlockte dem Tasteninstrument die „American Patrol“ und einen selbst komponierten Rock ‘n' Roll. Nun war es wieder Zeit für den Kinderchor, der mit „Echt Elefantastisch“ und „Heute kann es regnen“ besonders die älteren Zuhörer begeisterte. Im Zusammenspiel kaum erprobt wagten sich Darren Schröter (Cajon) und Jan Hermann (E-Piano) an „Lady in Black“ und „Wind of Change“.
In der Pause wurden Jascha Giebels Schlagzeug und Niklas Giebels Gitarrenverstärker aufgebaut. Dann hieß es: Anschnallen und Ohrstöpsel rein! Zunächst setzte sich Jascha, dann Niklas und zum Schluss beide zusammen mit einer Eigenkomposition in Szene. Julian Schommer trom- melte zu „Eye of the Tiger“.
Dem „Flohlied“ mit einem Solo von Maja und Franziska folgte „Zebrastreifen“, vorgetragen von den Kleinen. Darren Schröter mit seinem Gitarrensolo „Ayo Technologie“ rundete das Programm ab. Der Kinderchor, zusammen mit Alexander Katruff (Trompete) und Jan Hermann (E-Piano), verabschiedete sich mit „Ein Vogel wollte Hochzeit halten“ von einem begeisterten Publikum.
Zum Abschluss dankte Jutta Quack Chorleiter Jan Hermann für dessen Engagement, allen Mitwirkenden für tolle Vorträge und ihre spontane Bereitschaft, den Eltern der mitwirkenden Kinder für ihre Unterstützung sowie allen Helfern, Kuchenspendern, vor allem aber den vielen Besuchern für ihr Interesse.
Nahe Zeitung vom Dienstag, 6. Juli 2010, Seite 20
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Als Abentheuers jüngstes Chorprojekt rief Jan Hermann den Kinderchor des Hochwalddorfs ins Leben. Jetzt präsentierten sich die kleinen Sänger erstmals einem größeren Publikum.
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Nahe Zeitung vom Dienstag, 6. Juli 2010, Seite 20
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Alscher gibt Zeichen zum Aufbruch
Mit allerlei Programm und vielen Angeboten zur Rast wird die Traumschleife Trauntal-Höhenweg am Sonntag eröffnet
Eins steht jetzt schon fest: Die neue Traumschleife im Traunbachtal ist traumhaft schön. Am Sonntag wird sie offiziell eröffnet.
Abentheuer. Vom Wandern in unberührter Mittelgebirgslandschaft können Naturfreunde vermutlich nur träumen, wenn am Sonntag, 18. Juli, der Trauntal-Höhenweg als neue Traumschleife des Saar-Hunsrück-Steigs offiziell eingeweiht wird. Aber ein unvergesslicher Tag, wie es der Fremdenverkehrsprospekt verspricht, wird es allemal.
Denn nicht nur in Abentheuer, wo die Auftaktveranstaltung am La Cachette ihren Lauf nimmt, warten ein buntes Programm und verlockende Angebote zum Rasten und Genießen auf die Premierengäste.
Assistiert von den Ortsbürgermeistern Klaus Goldt (Abentheuer), Dieter Pilger (Buhlenberg) und Sven Becker (Rinzenberg) wird Dr. Bernhard Alscher, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Birkenfeld, im Landgasthof am Ortsrand von Abentheuer um 10 Uhr das Zeichen zum Aufbruch geben. Um 10.30 Uhr sowie um 11 Uhr starten von dort aus auch geführte Wanderungen, erste Rückkehrer begrüßen ab 12 Uhr die fröhlichen Musikanten des Birkenfelder Römerorchesters.
Zielschießen mit der Kübelspritze, eine Parade historischer Zugmaschinen sowie – bei sommerlichem Wetter wohl das verlockendste Ziel – ein Biergarten erwarten am Sportplatz in Buhlenberg die Wanderer. Start für Neueinsteiger und Verpflegungsstand für Vorbeikommende sind aber auch am Wanderparkplatz des Dorfes.
Vierte Möglichkeit, sich offiziell auf die Strecke zu begeben beziehungsweise die Teilnahmekarte des Gewinnspiels abstempeln zu lassen, ist am Rinzenberger Gemeinschaftshaus. Torwandschießen und ein buntes Kinderprogramm haben die Organisatoren dort vorbereitet.
Weil Bewegung in frischer Luft Appetit macht, ist an allen Anlaufstellen fürs leibliche Wohl gesorgt. Hunsrücker Grombieresupp, Hüttner Nudelschmaus und Gegrilltes, solange der Vorrat reicht: Regionale Küche erfreut am Landgasthaus La Cachette die Gaumen. Deftiges wie Schwenker, Würstchen und Frikadellen gibt es am Buhlenberger Sportplatz, Gesundes wie ein bunter Fitnesssalat, aber auch Pommes, die Lieblingsspeise aller Kinder, halten die Wirtsleute im Rinzenberger Gasthaus Gordner bereit. Nachmittags locken die Dorffrauen mit Kaffee und Kuchen. Ausklingen wird die Eröffnung des Trauntal-Höhenwegs wieder am Landgasthaus La Cachette. Dort wird ab 17 Uhr unter den Teilnehmern der Wanderspaß-Stempelaktion ein hochwertiges GPS-Gerät verlost. (kpm)
Nahe Zeitung vom Donnerstag, 15. Juli 2010, Seite 21

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Am Landgasthof La Cachette, der ehemals Böcking'schen Villa am Ortsrand von Abentheuer, wird der Trauntal-Höhenweg als neue Traumschleife des Saar-Hunsrück-Steigs am Sonntagmorgen offiziell freigegeben. Dort klingt der Tag auch mit der Verlosung der Wanderspaß-Stempelaktion aus.
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Nahe Zeitung vom Donnerstag, 15. Juli 2010, Seite 2
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Ohne das Vorkastell nur Mittelmaß
Seit Monaten kein Geheimnis mehr: Trauntal-Höhenweg erreicht 52 Erlebnispunkte – Großer Andrang bei der Eröffnung
Begehbar ist die Traumschleife schon seit einigen Monaten, auch die Bewertung ist schon länger bekannt (52 Erlebnispunkte), offiziell eröffnet wurde der Trauntal-Höhenweg, der die drei Ortsgemeinden Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg verbindet, aber erst gestern Nachmittag – unter großem Publikumsinteresse.
Abentheuer. Mehrere Hundert Wanderer ließen es sich gestern nicht nehmen, an der offiziellen Eröffnung des Trauntal-Höhenwegs, der fünften Traumschleife im Kreis Birkenfeld, teilzunehmen. Nicht wenige wunderten sich dabei, dass dieser schöne Rundweg, in den die drei beteiligten Ortsgemeinden einiges an Energie, Arbeitseinsatz und Kreativität stecken mussten, bei der Zertifizierung nicht mehr als 52 Erlebnispunkte erreichte.
Die Nähe zur Landstraße und ein hoher Anteil an breiten, teils asphaltierten Wegen verhinderte eine bessere Bewertung durch das Deutsche Wanderinstitut. „Das ist gutes Mittelfeld“, urteilt VG-Bürgermeister Dr. Bernhard Alscher. Die „Traunschleife“ hat aber – ähnlich wie der Idar-Obersteiner Nahe-Felsen-Weg – noch viel Luft nach oben. So war es aufgrund von Einsprüchen der Jagdpächter nicht gelungen, die spektakuläre Felsformation „Vorkastell“ einzubinden – das aber ist erklärtes Ziel bis zur Neuzertifizierung in zwei Jahren, erklärte Alscher der Nahe-Zeitung.
Der VG-Chef hatte den Wandertag gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Helmut Billert und den Bürgermeistern der drei Ortsgemeinden, Klaus Goldt, Dieter Pilger und Sven Becker, eröffnet und die „hervorragende interkommunale Zusammenarbeit“ gelobt. Eines der Ziele des Weges sei es, die bestehenden Gastronomiebetriebe, das „La Cachette“ in Abentheuer, das Gasthaus Gordner in Rinzenberg, den (vorerst leider nur am Wochenende geöffneten) Biergarten des Sportheims in Buhlenberg sowie den Forellenhof Trauntal, der nur unweit des Weges im Börfinker Ortsteil Einschiederhof angesiedelt ist, anzubinden. So hat die erste Kreis Birkenfelder Traumschleife im Kerngebiet des Naturparks Saar-Hunsrück auch gleich fünf Einstiegspunkte: Neben den Gaststätten gibt es zusätzliche Wanderparkplätze in Buhlenberg oberhalb des Waldhofs und an der L 165 zwischen Abenteuer und Börfink, wo in Höhe der Hujetsmühle eine großformatige Holzpforte den Beginn des Wanderpfads markiert.
Wer hier beginnt, hat bereits eines der Highlights des Trauntal-Weges vor sich: der Wandelpfad zwischen dem historischen Hofgut Böcking in Abentheuer und der Böckingschen Sägemühle wurde extra für das ehrgeizige Projekt wieder hergerichtet, entbuscht und an einer besonders engen Stelle mit einer Brücke versehen. Weitere Wasserquerungen sollen noch folgen, blickt Ortsbürgermeister Goldt in die Zukunft.
In drei Gruppen, die sich auf dem langen Anstieg hinauf nach Buhlenberg schnell in unzählige Grüppchen zersplitterten, schickte Goldt die Wanderer gemeinsam mit fünf erfahrenen Wanderführern los. Erstes Fazit: Ein schöner Rundwanderweg mit einigen Längen im ersten Teil hoch nach Buhlenberg. Auf der Höhe angekommen, versöhnen tolle Aussichten Richtung Birkenfeld, Freisener Höhe und Schaumberg und eine Sinnenbank zum Seele-baumeln-Lassen. Der schönste Teil mit vielen Pfaden, der spektakulären Felsformation „Luisenruh“ und eben dem Trauntal-Wandelpfad beginnt hinter Rinzenberg. Weiterer Pluspunkt: Viele Hinweisschilder entlang des Wegs erläutern Geschichte, Fauna und Flora. (sc)
Der Trauntal-Höhenweg ist rund 10 Kilometer lang und weist gut 250 Höhenmeter auf. Dennoch ist festes Schuhwerk aufgrund einiger anspruchsvoller Steilstücke zwingend. Mehr Bilder von der „Erstbegehung“ finden Sie im Internet unter der Adresse http://www.rhein-zeitung.de/regionales/nahe
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Nahe Zeitung vom Montag, 19. Juli 2010, Seite 13
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„Breite Wege eher ein Vorteil“
Zu: „Ohne das Vorkastell nur Mittelmaß“, Bericht über die Eröffnung des Trauntal-Höhenwegs in der Nahe-Zeitung vom 19. Juli. Dieser Leser findet die neue Traumschleife bei Abentheuer einfach nur traumhaft schön – ungeachtet der Bewertung.
Ich habe den Trauntal-Höhenweg inzwischen elfmal hin und her erforscht, von „dem hohen Anteil an asphaltierten Wegen“, so gekennzeichnet bei der Bewertung durch ein sogenanntes Deutsches Wanderinstitut, habe ich bislang keine Kenntnis genommen. Dass breite Waldwege im Wechsel mit schmalen Pfaden die Möglichkeit bieten, mit dem Wanderpartner eine Unterhaltung zu führen, ist eher von Vorteil.
Die Nähe der Landstraße, deren Fahrzeugverkehr nur ganz leise wahrzunehmen ist, stört den passionierten Wanderer wenig, wenn überhaupt, hat er doch sicher seine akustische Wahrnehmung mehr auf den rauschenden und gurgelnden Traunbach gerichtet, der sich durch das enge Tal rasch dahinwindet und ein längeres Wegstück ein idealer Wanderbegleiter ist. Ob „Vorkastell“, ohne Zweifel eine interessante Variante, unbedingt dazu gehören muss, ist Geschmacksache. In der jetzigen Auslegung der Wegführung überwiegend im Waldgebiet mit Laub- und Nadelbaumanteilen, was in der warmen Jahreszeit eher als angenehm empfunden wird, im Wechsel mit der auf der Südseite gelegenen Feldmark mit schönem Weitblick ist der Höhenweg eine von vielen Menschen dankbar angenommene Leistung der drei Hochwaldgemeinden.
Dass „Vorkastell“ an Einsprüchen von Jagdpächtern gescheitert sein soll, ist zu bezweifeln, handelt es sich doch hierbei um ein Gebiet, das dem Staatlichen Forstamt unterstellt ist und nicht einem verpachtbaren gemeindlichen Jagdbezirk, immerhin führt der Weg ja auch schon im Gebiet „Gebück“ durch ein schützenswertes Naturwaldreservat. So sollten also die Schöpfer des Wanderweges nicht betrübt darüber sein, dass es „nur 52“ Erlebnispunkte bei der Bewertung gegeben hat. Für viele Anhänger und Freunde, die er jetzt schon gewonnen hat, ist der Trauntal-Höhenweg dennoch ein „Premiumweg“.
Dr. Klaus Hoebbel,
Birkenfeld
Nahe Zeitung vom Donnerstag, 22. Juli 2010, Seite 14
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Geparden besuchten die Birkenfelder Feuerwehr
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Nahe Zeitung vom Freitag, 30. Juli 2010, Seite 21
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Tee und Salbe
Mit Anja Geibel und Marion Block warfen die „Geparden“, die Gruppe der angehenden Schulkinder in der Kindertagesstätte Abentheuer, in der Birkenfelder Hirsch-Apotheke einen Blick hinter die Kulissen. Apothekerin Klaudia Klos führte die Besucher durch die verschiedenen Räume. Sehr beeindruckt waren alle von der Arbeit des Kommissionierers, der vollautomatisch die Entnahme und den Transport der Medikamente übernimmt. Danach teilten sich die Kinder in zwei Gruppen: Die einen stellten mit Klaudia Klose einen Tee her, die anderen rührten mit Olga Rigert eine wohlriechende Salbe gegen raue Hände an. Stolz waren die Kinder, weil sie sowohl den Tee als auch die Salbe mit nach Hause nehmen durften und sogar noch eine Tasche mit diversen Geschenken erhielten.
Beim Besuch in der Apotheke durften sich die Abentheurer Kinder sogar selbst Tee mischen. Nahe Zeitung vom Samstag, 31. Juli 2010, Seite 22
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Zwei Trachten Johannes Maritschnegg aus Kleinpreding bei Graz in der Steiermark und Christiane Rink aus Abentheuer gaben sich jetzt im Birkenfelder Rathaus das Ja-Wort. Auch der Österreicher hat einen Bezug zu Abentheuer: Seine Großmutter hatte mal dort gelebt. Als kleine Überraschung spielte vor dem Rathaus ein Dudelsackpfeifer im Kilt auf. Der Bräutigam war in Steirischer Tracht gekleidet und trug dazu auch noch einen Kilt.
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Internationale Hochzeit: Johannes Maritschnegg aus Österreich heiratete Christiane Rink aus Abentheuer. Dazu spielte ein „Schotte“ Dudelsack. M Foto: Gerhard Ding
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Nahe Zeitung vom Samstag, 28. August 2010, Seite 2
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Moto-Cross-Rheinland-Pfalz-Meisterschaften leiden unter geringer Fahrer- und Zuschauerresonanz
Schlammschlacht im Birkenfelder Igelshorngraben: Raphael Thome aus Abentheuer bestand das Abenteuer im Matsch und belegte Rang fünf in der Gästeklasse. M Foto: Joachim Hähn |
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Auf einsamen Pfaden durch den herbstlichen Hochwald Herbstmorgen auf dem Trauntalhöhenweg zwischen Abentheuer und Buhlenberg: Noch einmal hat sich die Oktobersonne durch den Nebel gefressen, streckt sie ihre Fühler durchs zunehmend kahler werdende Geäst und spielt mit den Farben des bunten Herbstlaubes. Wen wundert's, dass sich so mancher Wanderer auf einsamen, einst keltischen Pfaden unversehens ins Reich mächtiger Magier, kauziger Kobolde und elfenhafter Wesen versetzt fühlt. War da nicht was? Da hat sich doch etwas bewegt, da hinter der alten Eiche ... M Foto: Gerhard Ding |
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Traum von eigenem Kräutertee wird wahr
Kindergarten-Kids griffen zum Schippchen
Abentheuer. Vom eigenen Kräutertee müssen Kita-Team und Kinder in Abentheuer nun nicht länger träumen. Etwas Geduld ist allerdings angebracht: Zu Wochenbeginn griffen im Hochwalddorf 15 kleine Kräutergärtner erst einmal zur Schippe. Der Kindergarten hat bei der Aktion „Reif für die Kräuter-Insel“ von unserer Zeitung und Fielmann eine Kräuterspirale gewonnen. Insgesamt verschenken die Rhein-Zeitung und das Optikerunternehmen im Vorfeld der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz 100 solcher Kräuterspiralen.
An einen Burgberg erinnert das Kräuterbeet – eine Bruchsteinschnecke, die eine Gartenbaufirma aus Oestrich-Winkel auf halben Weg zwischen Kindergarten und Dorfgemeinschaftshaus gebaut hat. Mit dem Zug einer Gesellschaft hinauf zum Schloss beschrieb Elfriede Schäfer – „die Kräuterhexe“, wie eines der Kinder später zu Hause berichtet – die Reihenfolge, in der die Mädchen und Jungs ihr ganz spezielles Pflänzlein setzen durften. Dass dabei ausgerechnet ein Lehrerskind den Estragon, im Volksmund auch Lehrerkraut genannt, erwischte, sorgte für Heiterkeit.
Thymian, Basilikum und Schnittlauch, Löffelkraut, Beinwell und Pimpinelle: Gekichert wurde auch über manch seltsamen Namen. Und bisweilen verzog sich auch das ein oder andere kleine Näschen ob des ungewohnten Geruchs, der von den Pflänzchen ausging.
Die Kinder werden das Kräuterbeet, das mit Absicht allgemein zugänglich auf Gemeindeland angelegt wurde, nicht nur von Unkraut freihalten, häckeln und gießen, sie werden auch ernten, freuen sich Kindergartenleiterin Theresia Prodöhl und ihr Team auf Kräutertee aus eigenen Anbau. Dass der viel besser schmeckt als der gekaufte, den es an jenem Morgen gab, ist doch wohl klar. (kpm)
Nahe Zeitung vom Mittwoch, 20. Oktober 2010, Seite 19
Nummernschilder markierten den künftigen Standplatz der einzelnen Kräuter, 15 der Kindergartenkinder durften stellvertretend zu Schippchen und Gießkännchen greifen und die Pflänzchen verbuddeln. Landschaftsgärtnerin Elfriede Schäfer wusste einiges über die angepflanzten Kräuter zu erzählen. M Fotos: Reiner Drumm
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