A b e n t h e u e r  in der

2006

15

Dezember

Scheck zur Förderung der Gemeinschaft überreicht

 

 

09

Dezember

Post aus Argentinien für Abentheuers "OB".

   

09

Dezember

Kinder und Eltern hatte fleißig für Basar gebastelt

   

04

Dezember

Neue Leitung in drei Gemeinden

   

30

November

Nach drei Liedern war der ganze Saal fit

   

23

November

Die Ideensammlung ist abgeschlossen

   

22

November

Mitreißende Musik bei Kerzenschimmer

 

eigener Bericht

21

November

14 Ganztagsplätze in Abentheuer

   

31

Oktober

Singende Socken und tanzende Määd

   

19

Oktober

Nun auch kulturelle Kontakte  

   

30

September

Märchenfisch taucht auf

   

26

September

Mit ihm kam der Aufschwung

   

22

September

Idar-Obersteins Sportler des Jahres 2005 in Aktion:

   

11

September

Erster Firmenlauf war ein voller Erfolg

   

11

September

Firmenlauf

   

11

September

Thorsten Schwarz erreicht beim Firmenlauf als Erster das Ziel

   

19

August

Werdegang gezeigt

   

18

August

Ein Vorzeigebetrieb in Randlage

   

16

August

Vereinsleben ist außergewöhnlich  

   

5

Juli

Kinderprogramm beim Dorffest in Abentheuer

   

29

Juni

Begegnung mit Freunden im Fan-Camp

   

24

Mai

Abentheuer erneuert sich

   

10

Mai

Kein Ruhestand für Klaus Goldt

   

10

Mai

Kinder experimentierten mit viel Farbe

   

13

April

Zwei Deutsche Meister in einer Familie

   

10

April

Einjähriges Mädchen erlitt bei schwerem Unfall

   

8

April

Saarländer wollten Frösche stehlen

   

6

April

Urkunden überreicht

   

31

März

   

18

März

Liebesbrief zur Erinnerung

   

18

März

Baron überwarf sich mit Bismarck     /Extra Seite/

   

18

März

Böckings führten auf dem Halberg Regie  /Extra Seite/

   

14

März

Ideen für Abentheuer

   

11

März

Größtes Fluginsekt 

   

04

März

In der Backstube 

   

24

Februar

Von flotten Omas und Wickelkindern 

HVA

 

13

Februar

Frauenstimmen brauchen Verstärkung

SVA

 

10

Januar

FH-Gemeinde auf dem Vormarsch

   

26

Januar

Vorstandsarbeit unbezahlbar

HVA

eigener Bericht

14

Januar

In den Wäldern rauchte es heftig  /Eigene Seite/

   

13

Januar

Mit vereinten Kräften sanieren

   

11

Januar

Bei Spitzenköchen ist alles beim Alten

   

Bei Spitzenköchen ist alles beim Alten  (Auszug)  Gault Millau verteilte wieder Kochmützen an vier Restaurants im Kreis  Kaum Veränderungen gibt es auf der Gourmet-Landkarte für die Nahe-Hunsrück-Region: Im Kreis Birkenfeld ist in der neuen Deutschland-Ausgabe des Gault Millau, der sich "Reiseführer für Genießer" nennt, für 2006 sogar alles bis ins Detail beim Alten geblieben.

KREIS BIRKENFELD. Die "Harfenmühle" bei Mörschied hält nach der aktuellen Bewertung des Gault Millau mit 14 von 20 möglichen Punkten wie im Vorjahr den Spitzenplatz unter den Restaurants im Kreis Birkenfeld. Die Hoffnung, erstmals 15 Punkte und damit zwei Kochmützen zu erhalten, erfüllte sich jedoch nicht. Nachdem der Führer für Feinschmecker den aufstrebenden Marco Koch im Vorjahr noch in den höchsten Tönen gelobt hatte, gibt"s diesmal Lob und Tadel: Man habe "ein wenig den Eindruck, dass sich der junge Koch etwas auf seinen Lorbeeren ausruht. Immerhin haben seine Gerichte weiterhin kreativen Pfiff".

Romantik und Naturnähe                      Die Ehre, im Gault Millau erwähnt zu werden, haben wie 2005 nur drei weitere Restaurants: die Historische Schlossmühle in Horbruch, der Forellenhof Reinhardtsmühle in Rudolfshaus und das La Cachette in Abentheuer mit jeweils 13 Punkten und einer Kochmütze. Als Gesamtkunstwerk wird die Schlossmühle gewürdigt, in der "Romantik, Naturnähe und etwas verspieltes Schmuckwerk auch die Gerichte prägen, die auf apartem Geschirr serviert werden".  "Das Restaurant, sein Interieur und die Wirtsleute scheinen aus einer Zeit übriggeblieben, als Gastlichkeit noch viel mit Persönlichem zu tun hatte und ein kleiner Plausch ebenso selbstverständlich war wie die Freiheit, ein indiskutables Weinangebot mit guter traditioneller Küche zu alliieren", lautet das Urteil über das La Cachette. ..................  (kuk)

Nahe Zeitung vom 11.01.2006, Seite 17.

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Mit vereinten Kräften sanieren (Auszug)

Aus fünf Töpfen kommen die Baumittel für den katholischen Kindergarten

BIRKENFELD. Erfreut zeigt sich Bürgermeister Manfred Dreier über die breite Unterstützung bei der im Etat 2006....

.................Landeszuschüsse wurden auch zur Ersatzbeschaffung von drei Feuerwehrfahrzeugen bewilligt. Allerdings sind die Gelder erst 2007 abrufbar. In der Prioritätenliste stehen die Freiwillige Feuerwehr Brücken mit einem Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser für 84 400 Euro, Abentheuer mit einem Kleinlöschfahrzeug für 56 200 und Siesbach mit einem Mannschaftstransport-wagen für 28 100 ganz oben.

550 000 Euro, davon 40 000 Euro Haushaltsreste, wurden für die Erweiterung des in das Gemeindezentrum integrierten Feuerwehrgerätehauses von Hoppstädten-Weiersbach reserviert. Hinzu kommen Garage, Schlauchwaschanlage und Schulungsraum. Auf 300 000 Euro beläuft sich die Landesförderung.    (ks)       Nahe Zeitung vom 13.01.2006, Seite 21.

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Vorstandsarbeit unbezahlbar     Im Heimatverein ging die dreijährige Amtszeit der Führungsriege zu Ende

ABENTHEUER. Sehr gut besucht war die Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Abentheuer. 57 Mitglieder fanden den Weg ins Vereinslokal, wo ein gemeinsames Essen der offiziellen Tagesordnung vorausging. Nach Alexandra Schillings Geschäftsbericht schilderte Knut Giebel die Entwicklung der Vereinskasse in den zurückliegenden drei Jahren. Trotz etlicher Veranstaltungen konnte der Vorstand seine dreijährige Amtszeit mit einem kleinen Gewinn abschließen. Für die Kassenprüfer bescheinigte Gerold Heidrich dem Kassierer eine tadellose Buchführung. Mit großer Mehrheit entschieden sich die Mitglieder für den Kauf einer eigenen Beschallungsanlage. Auch will der Heimatverein sechs Seniorenbänke anschaffen. Sie sollen an der Trauntalhütte gelagert werden und allen Veranstaltern zur Verfügung stehen. Der Antrag, einen Video-Beamer anzuschaffen, wurde nach eingehender Diskussion unter den Mitgliedern vom Vorstand zurückgezogen. Zustimmung fand der Vorschlag, Frieda Jörg und Hans Harth zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.

Urkunden und Ehrennadeln

Quasi "auf Stichwort" ehrte der 2. Vorsitzende Günther Breitkopf Klemens Hess, Heinz Böldt, Kurt Heylmann und Klaus-Peter Jörg für 25-jährige Vereinszugehörigkeit. Neben Urkunde und Vereinsnadel erhielten die Jubilare ein Weinpräsent. Mit Dankesurkunde und Präsent würdigte der 1. Vorsitzende die Verdienste von Klemens Hess um den Verein und die Dorfgemeinschaft. Schließlich überreichte Günther Breitkopf den neuen Ehrenmitgliedern ihre Urkunde, ergänzt durch ein Präsent von Kassierer Knut Giebel. Anschließend beantragte Gerold Heidrich dem Kassierer wie dem gesamten Vorstand Entlastung zu erteilen, was einstimmig geschah. Damit war die Amtszeit des alten Vorstandes abgelaufen. Ulrich Jörg bedankte sich bei allen, die die Arbeit des Heimatvereins unterstützten, insbesondere aber bei seinen Vorstandskollegen. "Es waren drei klasse Jahre, in den jeder bereit war, Arbeit und Verantwortung zu übernehmen. Weil die Vorstandsarbeit unbezahlbar ist, bekommt ihr ja auch nichts dafür. "Als Zeichen des Dankes überreichte der Vorsitzende seinen Mitstreitern eine Pressechronik von Abentheuer für die Jahre 2003 bis 2005. Auch verabschiedete er aus den Reihen des Vorstands Schriftführerin Alexandra Schilling und Beisitzer Herrmann Tschierschke, die nicht erneut kandidierten. In der Nachwahl zum Kassenprüfer wurde Klaudia Schröter einstimmig gewählt. An Terminen für 2006 wurden bekannt gegeben: 23. Februar FKK, 29. April bis 1. Mai Gasthaus Jedermann, 30. Juli Vereinspicknick und am 3. September Suppenfest.

Tisch und Bänke abzugeben 

Die vorhanden, aber überarbeitungsbedürftigen Festzeltgarnituren will der Verein preiswert an seine Mitglieder abgeben. Die Einzelheiten regelt der Kassierer. Für das späte Jahr ist ein Ausflug zur Meerrettich-Ernte vorgesehen. Ferner plant der Heimatverein für 2007 eine mehrtägige Fahrt nach Berlin. Auch will sich der Heimatverein bemühen, in das von der Landesregierung geplante Zertifizierungsprogramm des Ehrenamtes aufgenommen zu werden. Abschließend informierte Ulrich Jörg über die Veröffentlichung eines Fundes des Eugereon Boeckingi, benannt nach dem Entdecker Gustav Adolph Böcking aus Abentheuer. Das Fossil gilt als größtes, in Deutschland gefundenes aus dem Erdzeitalter des Perm.

 

Der Vorstand

Vorsitzender: Ulrich Jörg (Stellvertreter: Günther Breitkopf), Kassierer: Knut Giebel (Dirk Piro), Schriftführerin: Lilo Turina, 1. Beisitzer: Karl Schmitt, 2. Beisitzer Gerold Heidrich

Nahe Zeitung vom 26.01.2006, Seite 15.

 

Nicht nur Urkunden und Ehrennadeln hatte der Vorstand für langjährige und besonders engagierte Mitglieder parat; sie durften sich auch über kleine Präsente als Dankeschön freuen.

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FH-Gemeinde auf dem Vormarsch (Auszug)   Verbandsgemeinde Birkenfeld schrumpfte im vorigen Jahr um 169 Personen - Leisel festigte vierten Rang der Einwohnerskala        Weiter zurück ging 2005 die Einwohnerzahl der Verbands-gemeinde Birkenfeld - um 169 auf 20 318. Damit bewegt sie sich auf dem Niveau von 1997.

BIRKENFELD. Nach dem Zustrom von Aussiedlern, der sich in einem Plus von 2000 in den 90er Jahren niederschlug, verringert sich die Bevölkerung der Verbandsgemeinde Birkenfeld seit dem Millennium. Allerdings sind die Einbußen mit 169 weitaus stärker als in den Vorjahren.

In absoluten Zahlen hat die 2004 noch um 15 Seelen gewachsene Kreisstadt den massivsten Schwund zu verkraften - um 86 auf 6667. Auf der Sonnenseite befindet sich dagegen Hoppstädten-Weiersbach: Wie in den Jahren zuvor legte die Nummer 2 deutlich zu - diesmal um 28 auf 2812. Der Aufschwung begann vor der Eröffnung des Umwelt-Campus 1996: Schon 1991 übersprang die FH-Sitzgemeinde - wie bereits in den 50er-Jahren - die 2500-er Schwelle. Dritter bleibt Brü-cken, das eine Minderung um 23 auf 1261 zu beklagen hat.

Viele mit Negativtrend

Den vierten Rang festigte Leisel, das sich von 591 auf 600 steigerte, und die "Verfolger" im 500-er Klub abhängte: Sonnenberg-Winnenberg (von 550 auf 533), Niederbrombach (von 537 auf 530), Rötsweiler-Nockenthal (von 525 auf 523), Oberbrombach (von 524 auf 509) und Buhlenberg (von 522 auf 505) müssen sich allesamt mit einem Negativtrend arrangieren. Erst auf dem zehnten Platz ist der dritte Gewinner angesiedelt: Abentheuer registrierte einen Anstieg von 476 auf 489. Insgesamt sehen sich 19 der 31 Gemeinden auf dem absteigenden Ast. Eklatant ist der Rückgang um jeweils 21 Mitbürger in Oberhambach (280) und Achtelsbach (477). Auch Siesbach (von 434 auf 418) verlor beträchtlich..................

Nahe Zeitung vom 10.02.2006, Seite 22.

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Frauenstimmen brauchen Verstärkung

Liederabend im "Abentheurer Haus" war für die Sängervereinigung die wichtigste Veranstaltung 2005

ABENTHEUER. Zur Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung Abentheuer begrüßte der Vorsitzende Rudi Quack zahlreiche Mitglieder. Schriftführerin Ingrid Mörsdorf und der Kassierer Arnold Merson trugen der Versammlung zum letzten Mal ihre Berichte vor.

Im vergangenen Jahr war für die Sänger der Liederabend im neuen "Abentheurer Haus" neben vielen Aktivitäten das wichtigste Ereignis. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig durch die Mitgliederversammlung. Der neue Vorstand wurde mit überzeugender Mehrheit gewählt (siehe "Im Detail").                       Für das Jahr 2006 wurden erste Termine festgelegt. Im ersten Halbjahr soll es einen Ausflug für die Mitglieder geben, am 30. April ist Singen beim Gasthaus "Jedermann", am 28. Oktober die Mitgestaltung des "Abentheurer Abends", im November ein Liederabend der Sängervereinigung und am 24. Dezember ein Singen beim Weihnachtsgottesdienst in Brücken geplant.

Ein Hauptthema des Abends war die Nachwuchssituation und die damit verbundene Werbung neuer Sänger und Sängerinnen. Mittelfristig muss es dem Verein gelingen, besonders die Frauenstimmen zu verstärken. Unter dem Motto "Lust und Freude am Gesang" werden interessierte Bürger zu "Schnupperchorproben" eingeladen. Die Proben finden wöchentlich im Wechsel freitags um 20 Uhr im Vereinslokal Hess statt. Der Gemischte Chor beginnt am 10., der Männerchor am 17. Februar.

m Detail          Der Vorstand                   Vorsitzender: Rudi Quack (Stellvertreter: Klaus Goldt), Kassiererin: Beate Lauer (Rita Fries), Schriftführer: Joachim Roszak (Marie Theres Rauber), Beisitzer: Ingrid Mörsdorf, Arnold Mersch, Notenwarte: Klaus Giebel, Harald Mörsdorf, Kassenprüfer: Klaus Giebel und Rainer Ehlen

Nahe Zeitung vom 13.02.2006, Seite 15

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Von flotten Omas und Wickelkindern   "Die Süßschnüsser" erfreuten die Senioren

KIRSCHWEILER. Zur Freude der Bewohner und Mitarbeiter führten die "Süßschnüsser" des Heimatvereins Abentheuer Auszüge ihres unterhaltsamen Faschingsprogramms im Seniorenheim in Kirschweiler auf.   Eröffnet wurde die rund dreistündige Veranstaltung von allen Akteuren gemeinsam mit einem Liedbeitrag. Danach berichtete Wickelkind "Bubu Hosenmatz" (Helga Beermann) vom Alltag eines gestressten und gemeingefährlichen Babys. Julian Jörg schlüpfte sodann in die Rolle des Enkel eines fitten Opas.                                          Eine Aerobic-Stunde der besonderen Art führten Petra und Oliver Katruff vor. Die beiden wollten an einer Gymnastikstunde vorm Fernseher teilnehmen, hatten jedoch in ihrem Eifer nicht bemerkt, dass Fernsehansager Guido Turina kurzfristig das Programm änderte und dann anstelle von Sport die Zubereitung eines Hähnchens auf dem Programm stand. Michael Keller sang als gebeutelter Ehemann einer Raucherin sein Klagelied, während Adriana Jörg von ihrer Oma berichtete, die sogar im hohen Alter noch Motorrad fährt.

Vor der Pause traten die Abentheurer "Notenquäler" Oliver Katruff, Ulrich Joerg, Guido Turina und Michael Keller auf, sangen das "Lied von der Hose" und zeigten dabei die besungenen Variationen wie Wanderhose, Windelhose oder Badehose.

Lilo Turina und Helga Beermann eröffneten als Engel und Teufel den zweiten Teil des Programms und präsentierten die Vorzüge ihrer jeweiligen Wirkungsstätten. Michael Keller unterhielt sodann das Publikum als Butterblümchen von der Hütt" mit Stimmungsliedern, die zum Mitsingen einluden. Nachdem Lilo Turina von ihren Erfahrungen bei der Krönung zur Weinkönigin berichtete, wurden bei einer eine Hutmodenschau die allerneusten Modelle der "Haute Couture" präsentiert. Danach stieg Dominik Beermann in die Bütt und berichtete als Protokoller der guten Sitten vom Umweltverhalten seiner Mitmenschen. Den Abschluss des kurzweiligen Nachmittags machte der Seemanns-chor mit dem "Lied von den Leichtmatrosen". Neben Sebastian Joerg am Keyboard war Gerold Heidrich für Ton, Klang und Musik verantwortlich.

Statt Gymnastik stand unerwartet Kochen auf dem Fernsehprogramm - wie dramatisch das enden kann, zeigten Petra und Oliver Katruff bei ihrem närrischen Auftritt.   Foto: Hosser

Nahe Zeitung vom 24.02.2006, Seite 21.

 

 

 

 

 

 

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Vorsicht bei Sitzplätzen in der ersten Reihe  (Auszug)  ... notiert vom Schellenmann

In der Backstube             Vieles ist derzeit in Bewegung in den Kindertagesstätten, aber auch Althergebrachtes spielt immer noch eine wichtige Rolle. So gehört es in Abentheuer zur Tradition, dass die künftigen Schulkinder die Berufswelt der Erwachsenen erforschen. Nach einem Besuch der Bäckerei Werner Heylmann in Brücken berichteten die Kinder der Riesen-Gruppe: "Zuerst waren wir in der Kita. Dann sind wir mit dem Bus in die Bäckerei gefahren. Dort hat Bäcker Heylmann auf uns gewartet. Zuerst durften wir zugucken, wie in einer Maschine der Sauerteig angerührt wurde. Der muss bis nachts um 1 Uhr angehen, dann muss der Bäcker auch schon aufstehen. Dann durften wir den Hefeteig platt drücken, daraus durften wir uns einen Schneemann ausstechen. Als er schön verziert war, kam er in den riesig großen Backofen."

Nahe Zeitung vom 04.03.2006, Seite 28.

 

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Gastgeber sind am schwächsten vertreten    ... notiert vom Schellenmann

Größtes Fluginsekt                               Im Taschenbuch "Rekorde der Urzeit" des Wissenschaftsautors Ernst Probst taucht auch die Gemeinde Abentheuer auf: "Das größte Fluginsekt aus der Permzeit in Deutschland ist Eugereon boeckingi. Es wurde 1866 bei der Abentheuerhütte von Abentheuer unweit von Birkenfeld in Rheinland-Pfalz gefunden. Dieses Insekt hatte eine Flügelspannweite von 19 Zentimeter und eine Körperlänge von 7,5 Zentimeter. Es besaß lange, rüsselartige Mundteile, die wohl zum Stechen und Saugen dienten. Eugereon ernährte sich vermutlich von Pflanzensäften." Benannt ist das Tier nach der Familie Böcking, die die Eisenhütte von 1835 bis 1875 betrieb.

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35 Bürger sammelten in der "Zukunftswerkstatt" mit dem Planungsbüro Vollmuth Ansätze für die Entwicklung der Gemeinde - Potenzial ist imponierend     Ideen für Abentheuer          Weg am Traunbach wäre Alleinstellungsmerkmal

Der erste Schritt in Richtung Dorferneuerung 2010 ist vollbracht: Bei der Abentheuerer Zukunftswerkstatt entwickelten 35 Einwohner Vorschläge, wie ihr Dorf in Zukunft attraktiver gestaltet werden kann.

ABENTHEUER. "Es gibt viele Sachen zu erneuern, zu verbessern und zu verändern." Gut 22 Jahre, nachdem sich Günther Jörg als erster Bürgermeister im Kreis Gedanken über ein Dorferneuerungskonzept machte, sinnieren sein Nachfolger Klaus Goldt und einige Abentheu-erer im Gemeinschaftshaus, wie das Dorfbild der "Hitt" verändert werden kann.  "Wir sollten vor allem die Chance nutzen, unsere Lebensqualität und den Wohnwert hier zu erhalten", ruft Goldt zu Beginn der Zukunftswerkstatt den 35 Anwesenden zu. Es gehe auch darum, wie die Jugendlichen im Dorf gehalten werden können. Um ein professionelles Erneuerungskonzept auf die Beine zu stellen, hat das Dorfoberhaupt zusammen mit Gemeinderatsmitgliedern das Planungsbüro Vollmuth aus Konz-Kanzem engagiert. Dessen Chefin Rosa Vollmuth zeigt sich von dem "enormen Potenzial" und der Bereitschaft zu Eigenleistung in Abentheuer beeindruckt und sieht ähnlich wie in Kanzem eine Chance, die Abwanderung aus dem Ort zu stoppen. In der Gemeinde an der Saar sei es dem Team gelungen, "Heimat zu schaffen".

Lob für Bürgermeister                                              Um in Erfahrung zu bringen, wie die Einwohner ihr Dorf derzeit bewerten, gibt die Diplom-Ingenieurin als erstes Arbeitsgruppen den Auftrag, positive und negative Seiten von Abentheuer sowie zukünftige Projekte an einer Stellwand zu notieren: Als gut werden beispielsweise die Arbeit des Bürgermeisters, die Dorfgemeinschaft und der Bau des Gemeinschaftshauses angesehen; durchweg auf Kritik stößt hingegen die Arbeit des Winterdienstes. Wünschenswert für viele der teilnehmenden "Hittner" ist zum Beispiel eine Verkehrsberuhigung an den beiden Ortseinfahrten, der Aufbau von regelmäßiger Nachbarschaftshilfe sowie eine verbesserte Transparenz in der Arbeit der Vereine. Während die Gründung einer Abentheuer-Dorfzeitung oder die Einrichtung einer Dorf-Sauna als Ziele für die Zukunft eher abwegig erscheinen, laufen für das Projekt "Dorffest 2006" im Juli bereits die Planungen. Dass man in Abentheuer noch weitaus mehr umsetzen kann, zeigt anschließend die zweite Arbeitsrunde, in der konkrete Maßnahmen gefragt sind. Ein Großteil der Anwesenden hält die Etablierung einer Tauschbörse, bei der Materialien, aber auch Hilfeleistungen bargeldlos ausgetauscht werden können, für sinnvoll. Wichtig erscheint vielen auch, Möglichkeiten für selbstständiges Leben im Alter aufzubauen.

Als "super Arbeit" bezeichnet Rosa Vollmuth den von fast allen begrüßten Vorschlag, einen Durchgang zur Hujetsmühle am Traunbach entlang zu verwirklichen: "Dieser Weg wäre mit Sicherheit ein Alleinstellungsmerkmal Abentheuers", unterstreicht die Expertin die Bedeutung dieses Projekts.

Regelmäßige Treffen                 Zusammen mit weiteren Ideen wie dem Aufbau eines interessanten Wegenetzes um Abentheuer, bei dem alle Generationen mitarbeiten könnten, oder der Dekorierung und Bepflanzung des Dorfs, gilt es nun die in der Zukunftswerkstatt geäußerten Absichten in den kommenden Monaten in die Tat umzusetzen. Dazu werden Arbeitskreise gebildet, die sich zunächst von April bis Juni zwei Mal im Monat treffen und bei denen nicht zuletzt Klaus Goldt auf reges Engagement der Abentheuerer hofft: "Wir sind zwar bis 2010 in der Förderung, aber wir müssen unseren Förderern irgendwann auch konkrete Projekte vorstellen", so der Ortschef.    (pg)   Nahe Zeitung vom 14.03.2006, Seite 24.

Etliche Ideen wurden in der "Zukunftswerkstatt" im Gemeinschaftshaus von Abentheuer zu Papier gebracht (foto Pascal Geibel)

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Liebesbrief zur Erinnerung

Kindergarten Abentheuer setzt Bildungsempfehlung des Landes unter anderem mit Dokumappe um

Die Abentheuerer Kindertagesstätte bietet Zweijährigen ab sofort jeden Montagnachmittag die Möglichkeit, in Begleitung ihrer Eltern den Kindergarten kennen zu lernen.

ABENTHEUER. Bereits vor ihrem eigentlichen Eintritt in den Kindergarten - regulär besuchen die Kinder die Einrichtung frühestens mit drei Jahren - können Zweijährige sich an die Kindertagesstätte in Abentheuer gewöhnen: Wurden die so genannten "Schnupperstunden" bisher dienstags angeboten, so wurde nun auf einem Elternabend beschlossen, dass in Zukunft der Montagnachmittag für das "Kennenlern-Angebot" genutzt werden soll.                      Von den bis jetzt gesammelten Erfahrungen mit der Schnupperstunde weiß das Erzieherinnen-Team um Theresia Prodöhl nur Positives zu berichten. "Für uns ist dieses Angebot ein wertvoller Teil der immer wichtiger werdenden Eingewöhnungsphase vor der eigentlichen Kindergartenzeit", schildert die Leiterin.

Positive Resonanz

Dass es seitens der Eltern auch weiterhin gut angenommen werden wird, davon kann Prodöhl nach dem vergangenen Elternabend ausgehen: "Die Eltern sehen einem weiteren Angebot sehr positiv entgegen."            Nicht nur die Mütter und Väter der Zweijährigen, sondern auch die Eltern der jetzigen "Kitakinder" zeigten sich auf dem Elternabend interessiert an den neuen Bildungs- und Erziehungsempfehlungen des Landes: Diese geben vor, den Besuch der Kinder vermehrt und intensiver zu dokumentieren.                              Der Abentheuerer Kindergarten begegnet dieser Vorgabe mit einer so genannten Dokumappe, die unter anderem einen Steckbrief und ein Interview des Kindes enthält. "Dadurch bauen wir eine intensivere Beziehung zu den Kindern auf", erklärt Theresia Prodöhl, der eine Stärkung der Persönlichkeit der Kinder sehr am Herzen liegt: "Die Mappe ist wie ein Liebesbrief an das Kind, mit der es sich später in der Schule an die Kindergartenzeit erinnern kann."                                   Auch von dem neu entworfenen "Kita-Handbuch", das während des Elternabends überarbeitet wurde, zeigten sich die annähernd 30 anwesenden Erwachsenen angetan. Mit diesem "ABC-Leitfaden", in dem beispielsweise die Buszeiten aufgeführt werden, sind sowohl die Eltern als auch ihre Sprösslinge bestens für die Kindergartenzeit gewappnet.

Guten Mutes                           Die Erzieherinnen sind auf jeden Fall guten Mutes, dass bei der guten Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kitapersonal in Abentheuer, wie sie nicht zuletzt während des vergangenen Elternabends praktiziert wurde, die immer wieder geforderte Erziehungspartnerschaft im Interesse der Kinder in Zukunft umgesetzt wird.    (pg)   Nahe Zeitung vom 18.03.2006, Seite 27

Bild vergrößern Zurück zu Seite 27

Neben dem "normalen" Kindergartenbetrieb sind Angebote wie die wöchentliche Schnupperstunde für das Erzieherinnen-Team in Abentheuer ein wichtiger Bestandteil ihrer Arbeit.   Foto: Pascal Geibel                Nahe Zeitung vom 18.03.2006, Seite 27.

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Gemeinschaftsleben wird gefördert    Landrat lobt Jugendaktivitäten in Abentheuer, Rinzenberg und Dambach - Starthilfen überreicht               BIRKENFELD. Als "Anerkennung für die Stärkung des Gemeinschaftsgeistes im Ort" bezeichnete Landrat Axel Redmer die Starthilfe, die er an die Ortsbürgermeister der Gemeinden Aben-theuer, Rinzenberg und Dambach überreichte. 150 Euro erhält jede Gemeinde für ihre "Sport- und Spielenachmittage für die Dorfjugend und die Dorfgemeinschaft". Dabei handelt es sich um ein Projekt, zu dem das Sportreferat des Kreises gemeinsam mit der Sportjugend Rheinland aufgerufen hat. Im Rahmen dieser Aktion sollen die Vereine in Zusammenarbeit mit den Ortsgemeinden für Kinder und Jugendlichen die unterschiedlichsten Aktivitäten anbieten. "Neben den Vereinen sind auch die Eltern mit einzubeziehen", so eine Vorgabe des Projekts. Ziel ist es, die Aktionstage zu einer Dauereinrichtung in der Ge-meinde zu etablieren, um so die kommunale Gemeinschaft, aber auch das Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen sowie der Erwachsenen zu fördern.   Klaus Goldt und Manfred Keppler präsentierten für die Ortsgemeinde und den Jugendförderverein   Abentheuer gleich acht Veranstaltungen: Die Sprecherin der Jugendvertretung Rinzenberg, Anna Blunz, und Ortsbürgermeister Sven Becker wollen mit den Aktionstagen in ihrer Gemeinde in erster Linie neue Aktivitäten einführen, die den Kindern auch Spaß bereiten. Dabei seien sie auf die Hilfe der Eltern angewiesen, die auch bereits zugesagt wurde. Dambachs Ortsbürgermeister Bernd Märker und Claudia Platzer von der Elterninitiative präsentierten ebenfalls eine ganze Liste mit Aktivitäten im Rahmen der "Sport- und Spielenachmittage".

Die Aktivitäten in Aben-theuer, Rinzenberg und Dambach nannte Landrat Redmer "positive Beispiele zur Förderung des Gemeinschaftslebens: Hier wird vieles ehrenamtlich organisiert und durchgeführt, was sich die Gemeinden sonst nicht leisten könnten", lobte der Kreischef das vorbildliche Engagement.

Nahe Zeitung vom 31.03.2006, Seite 17.

 

 

Eine Starthilfe für die Sport- und Spielenachmittage in Abentheuer, Dambach und Rinzenberg überreichte Landrat  Axel Redmer (4. von links) an die Ortsbürgermeister Klaus Goldt (5. von rechts), Bernd Märker (links) und Sven Becker (6. von rechts).

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Urkunden überreicht: DRK-Ortsverein Birkenfeld ehrte zahlreiche fleißige Blutspender  (AUZUG)

Beim jüngsten Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Birkenfeld wurden fleißige Spender geehrt. ........... Ihre 40. Spende gaben ...... Theo Gaukler (Abentheuer), ....Für 50 Blutspenden geehrt wurden .....und Heidi Hermann (Abentheuer). nz 6.4.06

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Vor 25 Jahren   Saarländer wollten Frösche stehlen

Wiederholt wurden im April 1981 Saarländer von der Polizei wegen "Froschklaus" am Traunbach aufgegriffen. Nachdem sie zunächst in Abentheuer von den Birkenfelder Ordnungshütern verwarnt worden waren, gingen sie einige Tage später bei Börfink der Polizei sozusagen auf frischer Tat ins Netz. Dort hatten die aus dem Saarland stammenden Täter in der Nähe der Forellenweiher rund 60 Frösche gefangen und in einer Kinderstrumpfhose "deponierten". Den Tätern wurde mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gedroht, die Frösche konnten von der Birkenfelder Funkstreife aus ihrer ungewöhnlichen Unterkunft "befreit" und an Ort und Stelle wieder ausgesetzt werden. Ob die Frosche verspeist werden sollten, ist nicht klar...  nz 8.4.2006

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Einjähriges Mädchen erlitt bei schwerem Unfall auf der L 165 tödliche Verletzungen

Tödlich verletzt wurde ein einjähriges Mädchen bei einem schweren Unfall, der sich am Samstag gegen 19.50 Uhr auf der L 165 ereignete. Eine 27-Jährige aus Malborn-Thiergarten, die mit ihrem Auto von Abentheuer in Richtung Hermeskeil fuhr, kam nach Angaben der Polizei Birkenfeld in einer Rechtskurve aus bisher noch ungeklärter Ursache ins Schleudern. Das Fahrzeug rutschte eine Böschung hinunter, stieß gegen eine Baumgruppe und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Während für das einjährige Kind jede Hilfe zu spät kam, flog der Rettungshubschrauber ihre schwerstverletzte dreieinhalbjährige Schwester in die Uni-Klinik nach Homburg. Sie befindet sich laut Polizei inzwischen außer Lebensgefahr. Die schwer verletzte Mutter der beiden Kindern liegt im Krankenhaus in Birkenfeld. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Ein Sachverständigen-Büro soll dabei helfen, die genaue Unfallursache zu klären.   Foto: Gerhard Ding      nz  10.04.2006

 

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Zwei Deutsche Meister in einer Familie

Motorsport: Diana und Marc Mayer fahren mit großer Freude Rallyes und Bergrennen

ABENTHEUER/BRÜCKEN. Die Geschwister Diana und Marc Meyer entstammen einer motorsportbegeisterten Familie, und ihre bisherigen Erfolge können sich sehen lassen. Über Vater Harald Meyer, der selbst seit mehr als 30 Jahren Rallye und Bergrennen fährt, kamen die beiden zum Kartfahren. Heute treten sie bei den Deutschen Bergmeisterschaften als Konkurrenten im gleichen Auto an.

Die 25-jährige Brückenerin startet für den 1. AMC Feucht und absolviert deutschlandweit etwa 24 Veranstaltungen zwischen Mai und September. Zusätzlich nimmt die Diplom- Betriebswirtin als Beifahrerin des Idar-Obersteiners Rolf Korell in einem Ascona B (über zwei Liter) an der Rallyemeisterschaft teil: "Ich bin fast jedes Wochenende unterwegs und starte auch bei Rennen in Passau und Essen, da muss ich dann schon sieben Stunden Anfahrt in Kauf nehmen." Weibliche Konkurrentinnen sind dabei eher selten: "Insgesamt sind wir nur sechs Frauen unter circa 50 Männern", so Diana Meyer.

Als erste Frau setzte sie sich im Jahr 2000 gegen die gesamte männliche Konkurrenz durch und wurde in ihrem Lancia A112 Deutsche NAVC Bergmeisterin in der kleinsten Klasse (bis 1000 Kubikzentimeter): "Besonders stolz bin ich darauf, dass ich die erste Frau bin, die die Meisterschaft gewonnen hat." 2001 wurde sie beste Frau der Deutschen Bergmeisterschaft (Gruppe eins), 2005 belegte sie Platz vier in der Klasse drei.

Deutscher Meister 2005 wurde in dieser Klasse ihr Bruder Marc Meyer aus Abentheuer, der für den MSC Bollenbachtal startet. Daneben konnte der 21-Jährige in seinem Suzuki Swift den ersten Platz der Hessenmeisterschaft, den ersten Platz der Südwestdeutschen Slalommeisterschaft und den dritten Platz der Deutschen NAVC Slalommeisterschaft (Klasse drei) für sich verbuchen.

Auf Grund dieser Erfolge wurde der angehende Feinwerkmechanikermeister zum zweiten Mal in Folge für die Idar-Obersteiner Sportler- des-Jahres-Wahl nominiert, das Ergebnis wird am 22. April bekannt gegeben: "Ich bin sehr stolz darauf, nominiert zu sein, mal abwarten was rauskommt", so Meyer. Die Ziele für die neue Saison , die am 21. Mai startet, stehen fest: "Ich würde gerne meinen Titel verteidigen." Doch die Vorbereitung ist durch die anstehende berufliche Meisterprüfung eingeschränkt, Marc besucht zwei Mal wöchentlich und jeden Samstag die Meisterschule in Koblenz und wird dadurch auch nicht an allen Rennen teilnehmen können: "Dadurch wird es natürlich sehr schwer werden. Auch für die Vorbereitung fehlt mir momentan einfach die Zeit."                          Sponsoren der Geschwister sind M+R Buchhandel, die Firma Leh und Reifen Saar. Doch trotz Unterstützung bleibt es ein kostspieliges Hobby: "Am teuersten sind die Fahrten zu den jeweiligen Rennen, die Unterkunft und Verpflegung. Wir würden uns natürlich auch über weitere Sponsoren freuen." Rennen im Rahmen der Berg- und Slalommeisterschaft werden auch im Kreis Birkenfeld veranstaltet, am 21. Mai in Oberkirn und am 24. September in Wickenrodt.    (sve)

Nahe Zeitung vom 13.04.2006, Seite 27

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Kinder experimentierten mit viel Farbe   Vier- und Fünfjährige befassten sich in der Kita Abentheuer mit den Werken von Wassily Kandinsky                    ABENTHEUER. Von Anfang Februar bis Ende März wurden die Experimentierfreude und der Forschungsdrang im künstlerischen Tun in der Kindertagesstätte Abentheuer speziell gefördert.               Teilgenommen haben 18 Blumenkinder im Alter von vier bis fünf Jahren, die jeden Mittwoch über Mittag in der Kita blieben. Unter Anleitung der Erzieherin Rosita Nohke wurden sie in verschiedenen Bereichen zum experimentellen Schaffen ermutigt. Spaß und Freude am künstlerischen Schaffen standen dabei an erster Stelle.                                                             Schnell waren an diesen Nachmittagen die Malkittel angezogen. Die Blumenkinder lernten die Arbeit des Künstlers Wassily Kandinsky und seine Lieblingsfarben kennen. Sie stellten fest, dass der Künstler gern mit den Farben Rot, Gelb, Blau und Grün malte. Das probierten die Blumenkinder aus: In vier Kartons fanden die Kinder Gegenstände in diesen Farben - von roten Wäscheklammern, blauem Glitzerpapier, gelben Waschlappen bis zu grünen Nudeln. Alles erforschten die Kindern auf die Beschaffenheit hin.

Mit den Eltern gemalt                                    Die Reise im Farbenland ging weiter. Die Kinder stellten sich die Frage: "Wie malt es sich im Dunkeln und wie nach Musik?" und "Wie malt es sich in der Malschaukel?" Die selbst hergestellte Puddingfarbe erwies sich zum Malen in der Malschaukel als besonders geeignet, da sie sich gut auf das Papier auftragen ließ. Später wurde aus Gipsbinden und einem Einweckglas eine Blumenvase modelliert und aus langen Styroporlatten "Zaungucker" gebastelt.     Um einen feierlichen Abschluss der wohl gelungenen Kreativtage zu finden, wurden die Eltern der Blumenkinder Ende März in die Kita eingeladen. Die Kinder hatten eine kleine Kunstausstellung mit ihren Werken vorbereitet. Die Eltern lernten, die Kunst wieder mit den Augen der Kinder zu betrachten.              Gemeinsam malten Eltern und Kinder nach Musik. Aus den gesammelten Farbgegenständen kreierten Eltern und Kinder gemeinsam kunterbunte Fantasiegestalten. Sie sind noch in der Kindertagesstätte in Abentheuer zu entdecken, Besucher sind jederzeit willkommen.        

 

Aus Styroporstangen entstanden beim Projekt in der Kita Abentheuer "Zaungucker".

                   Nahe-Zeitung,10.05.2005 s.24

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Land & Leute        Kein Ruhestand für Klaus Goldt   Klaus Goldt wurde als Stabsfeldwebel der Luftwaffe "nach Erreichen der Altersgrenze" in den Ruhestand versetzt. "Das sieht nicht nach Ruhestand aus" - mit diesen Worten verabschiedete Oberst Peter Stiller den 53-Jährigen. Zuvor hatte er von den Plänen Goldts berichtet: Kurzfristig hilft der Ortsbürgermeister von Abentheuer bei der Fußball-WM in Kaiserslautern im Pressebüro aus, langfristig stehen eine Dozententätigkeit an der Volkshochschule und gesteigertes Engagement in der Kommunalpolitik auf dem Programm. Der gelernte Elektromaschinenbauer trat 1974 in die Bundeswehr ein und wurde zum Spezialisten für Informationstechnik ausgebildet. Nach Verwendungen in Hamburg, Uetersen, Tongeren (Belgien) und Maastricht (Niederlande) war er von 1979 bis 1992 im Bunker Börfink als Fachgebietsleiter EDV eingesetzt. Einem Einsatz in Köln folgte von 1994 bis zu seiner Pensionierung eine Stelle beim Nato-Kommando Alliierte Luftstreitkräfte in Ramstein-Miesenbach. Zudem nahm der gebürtige Osnabrücker 1997/98 am SFOR-Einsatz der Nato auf dem Balkan teil und war für die Neueinrichtung der Radio- und Fernsehsender Bosnien-Herzegowina zuständig.

Nahe-Zeitung,10.05.2005 Seite 17

 

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Abentheuer erneuert sich        Gemeinschaftshaus ist sehr gefragt - Wirtschaftsweg über den Dellner Berg erhält neue Decke

Nach dem Bau des Gemeinschaftshauses konzentriert sich die Gemeinde Abentheuer jetzt auf die Dorferneuerung. Die Fortschreibung des Konzepts ist das teuerste Vorhaben im diesjährigen Haushalt.            ABENTHEUER. Bis 2010 fließen für öffentliche und private Maßnahmen der Dorferneuerung in Abentheuer beträchtliche Landesmittel. In voller Höhe durch einen Zuschuss aus Mainz abgedeckt ist die begonnene Fortschreibung des Dorferneuerungskonzepts mit 22 500 Euro. Schon sechs Treffen mit den Moderatorinnen Rosa Vollmuth und Corinna Albert fanden statt.             Darüber hinaus wird in diesem Jahr der nach Buhlenberg führende Wirtschaftsweg am Dellner Berg zusammen mit der Nachbargemeinde ausgebaut. Der Anteil von Abentheuer beträgt 28 270 Euro, der von Buhlenberg liegt bei 32 630 Euro. Beantragt ist eine 50-prozentige Förderung. "Wenn wir die Problemstellen behoben haben, kann das Wasser besser ablaufen", erklärt Ortsbürgermeister Klaus Goldt.                      Zur "Werterhaltung" des Gebäudes, wie er es formuliert, wird die Drainage am Sechsfamilienhaus Am Unterhammer 9 für 5000 Euro erneuert. Weitere 1000 Euro sind für Straßenschilder veranschlagt. Neu gestrichen werden demnächst die Trauntalhütte, die Bushaltestelle, der Eingang zum Friedhof und die Brückengeländer. Dort werden auch "passende" Blumenkästen mitsamt Diebstahlsicherung aufgehängt. 1500 Euro vom Land stehen für ein Regal für den Jugendraum im "Abentheurer-Haus" zur Verfügung. Denkbar ist nach den Worten von Goldt die Einrichtung einer Bücherei oder einer Tauschbörse.                               Erfreut zeigt sich das Dorf-oberhaupt über die vielen Aktivitäten im Gemeinschaftshaus, das in Kürze mit einer Lautsprecheranlage ausgestattet wird: "Es ist schwer, noch einen Termin am Wochenende zu bekommen. "Auch an den Werktagen ist dort allerhand los. Dienstags abends dreht sich im "Aben-theurer-Haus" alles ums Filzen: Die Volkshochschule bot einen Grundkurs an, schnell fand sich eine Gruppe, die eine der ältesten Textiltechniken neu entdecken wollte. Bereits in der frühen chinesischen und römischen Kultur gab es spezialisierte Filzmanufakturen. Elisabeth Schug gibt einen Einblick in die schier unerschöpflichen Möglichkeiten, aus Schafwolle Filzarbeiten herzustellen. Ein Paar Pantoffeln, ein Hut und eine Tasche waren schon am dritten Abend fast fertig.

Richtig zur Sache geht es in Abentheuer mittwochs: Jean Dirckx, Träger des schwarzen Gürtels in Judo, Ju-Jutsu, Jiu-Jutsu und Aikido, hat eine Gruppe aller Altersklassen um sich geschart. Selbstverteidigung aus einer Kombination der japanischen Kampf-sportarten Judo, Karate und Aikido wird mit viel Freude trainiert. "Bewegungsabläufe werden zu automatischen Reflexen im Unterbewusstsein entwickelt und zum Einsatz gegen Angriffe perfektioniert", erläutert der Referent. Donnerstags lädt die VHS in der kalten Jahreszeit zum Yoga-Kurs unter der Regie von Ellen Bottlinger ein. Nächste größere Veranstaltung ist das Dorffest am 1. und 2. Juli in der Trauntalhütte.    (ks/pg)              Nahe Zeitung vom 24.05.2006, Seite 20

 

Eine neue Schwarzdecke ist angesichts der tiefen Schlaglöcher auf dem Wirtschaftsweg am Dellner Berg

zwischen Abentheuer und Buhlenberg dringend notwendig.  Foto: Reiner Drumm

 

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Begegnung mit Freunden im Fan-Camp   Abentheuerer Ortsbürgermeister Klaus Gold arbeitete als freiwilliger Helfer der Stadt Kaiserslautern   ABENTHEUER/KAISERSLAU-TERN. Zwei Wochen lang war die Welt während der Fußball-WM zu Gast in Kaiserslautern. Nirgendwo war das so gut zu spüren wie im von der Stadt organisierten Fan-Camp in der Nähe des Volksparks. Dort konnten die Besucher in Großraumzelten übernachten oder im eigenen, mitgebrachten Zelt campen. Der Abentheuerer Ortsbürgermeister Klaus Goldt war ganz nah dran an der internationalen Atmosphäre, arbeitete als so genannter City-Volunteer, also freiwilliger Helfer, an der Rezeption des Camps.

Das stadteigene Konzept hatte ihn mehr überzeugt als das der Fifa. Die setzte die freiwilligen Helfer lediglich ums Stadion und auf der WM-Meile ein, die Stadt hatte ihre Leute überall postiert. "Ich denke, Kaiserslautern hatte da eine ganz tolle Organisations-Crew im Einsatz", sagt er.                                  Dass er sich als Helfer bewerben wollte, war für ihn schnell klar. Schließlich sei das die beste Möglichkeit gewesen, das WM-Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" umzusetzen. "Als Bürgermeister bin ich sowieso engagiert", sagt Goldt und fügt an: "Ich werbe immer dafür, dass man sich für die Allgemeinheit einsetzen soll."                          Dabei war die Bewerbung als Volunteer gar nicht so ohne: Der Erste-Hilfe-Kurs durfte nicht mehr als ein Jahr zurückliegen, die Einwilligung zum Einblick ins Zentrale Verkehrsregister in Flensburg und zur Erteilung eines polizeilichen Führungszeugnisses sollte gegeben, ein Sprachtest musste absolviert werden.

Die Sprach- und Computerkenntnisse des 53-Jährigen führten dazu, dass er nicht nur als Rezeptionist, sondern auch als IT-Mann eingesetzt wurde und das kostenlose Internet-café im Fancamp betreute. Besonders gefragt während der mehr als zwei Wochen als Helfer im Fan-Camp waren Flexibilität und Organisationsgeschick.  Aber auch detektivischen Spürsinn musste Goldt manches Mal aufbringen. So etwa, als ein verzweifelter Australier an der Rezeption stand und sein Gepäck vermisste. Er wusste nur noch, dass er es auf ein Bett bei Privatleuten gelegt hatte, aber nicht mehr wo. Die Volunteers konnten helfen, setzten sich mit dem zentralen Fundbüro in Verbindung: "Er hat alles wiederbekommen", berichtet Goldt, "bis auf sein Kopfkissen". Begeistert war der Abentheuerer vor allem von der Völkerverständigung im Camp. "Die Leute aus Trinidad und Tobago waren klasse, und es war toll, einmal die Mentalität der Australier kennen zu lernen." In Erinnerung wird ihm zum Beispiel auch der Japaner bleiben, der ganz alleine nach einer 13-monatigen Fahrradtour entlang der alten Seidenstraße im Fancamp ankam: "Das Fahrrad sah zwar schon sehr strapaziert aus, aber er wollte einfach Land und Leute kennen lernen."

Ein weiteres Highlight für den Abentheurer Bürgermeister war die Zusammenarbeit zwischen den Helfern im Fan-Camp - und wie motiviert sie waren: "Es war toll mitzuerleben, mit welchem Einsatz die Leute dabei waren." Viel bekommen haben er und seine Volunteer-Kollegen nicht dafür: zwei Shirts, ein Pulli, eine Hose und ein Paar Schuhe. "Es war von Anfang an klar gemacht worden, dass wir nicht irgendwie bevorzugt Karten bekommen würden."   Dafür gab es jede Menge internationale Begegnungen. Bereut hat Goldt sein Engagement jedenfalls nicht. Und ist sich in einem sicher: "Ohne die freiwilligen Helfer wäre es ganz schwer gewesen für Kaiserslautern, das alles zu organisieren."    (jea)                       Nahe Zeitung vom 29.06.2006, Seite 9.

War im Lauterer WM-Fan-Camp einer der freiwilligen Helfer der Freunde:

Abentheuers Bürgermeister Klaus Goldt.  Foto: Drumm

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Kinderprogramm beim Dorffest in Abentheuer fand viel Zuspruch

Zufrieden sein können die Organisatoren des ersten Dorffestes in Abentheuer: Vor allem das Kinderprogramm unter der Regie des Kindergartens kam gut an. Auch die "Hühnerrech-Musikanten" begeisterten. Das Motto "Zusammen sind wir stark" des ökumenischen Gottesdiensts galt für die ganze Veranstaltung: Alle örtlichen Vereine halfen mit.   Foto: Reiner Drumm  5.7.2006

 

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Vereinsleben ist außergewöhnlich        Im Dorferneuerungsprozess der Gemeinde Abentheuer wurde die Ideensammlung abgeschlossen - Moderatorin ist begeistert       Bei der Dorferneuerung in Abentheuer ist die Phase der Ideenwerkstatt abgeschlossen. Nach der Sommerpause bringt das Planungsbüro Vollmuth seine Anregungen ein.

ABENTHEUER. Dorferneuerung geht alle an. Engagierte Bürger arbeiten seit März gemeinsam mit dem Planungsbüro Vollmuth daran, Schwachstellen in Abentheuer zu finden und neue Konzepte zu entwickeln. Dorfmoderatorin Rosa Vollmuth ist begeistert: 21 Vertreter der örtlichen Vereine, Gruppen und Institutionen sitzen um einen langen Tisch im Gemeinschaftshaus, dem "Abentheurer-Haus". Sie stellen die Veranstaltungen in dem 490-Seelen-Ort vor: Suppenfest, Gasthaus Jedermann, Wandertreff, Feuerwehrfest, Lesungen, Konzerte, Jugendcamps, Radtouren, Strickkränzchen, Motorradtouren, Country-Open-Air, diverse Arbeitskreise, Fastnachtssitzung, Feuerwerk und Zauberabend...

Kooperation fördern

"Eine solche Vielzahl an Aktivitäten wird in einem so kleinen Dorf selten geboten, das rege Vereinsleben ist außergewöhnlich", lobt Vollmuth: "Damit könnte ein tolles gemeinsames Veranstaltungsprogramm aufgestellt werden." Aus vielen Gründen begrüßen die Anwesenden ein solches gemeinsames Programm - vor allem weil es die Dorfgemeinschaft, den Zusammenhalt im Ort und die Kooperation der Vereine fördert. Bereits angegangen wurden im Rahmen der Moderation die Themen Nachbarschaftshilfe, Kinderbetreuung und Jugendliche in der Dorferneuerung.                                   Eine kleine Arbeitsgruppe hat sich die Gründung einer Tauschbörse zum Ziel gesetzt. Auf dieser Plattform können soziale Dienste, handwerkliche Hilfen, Geräte, Waren und Dienstleistungen in kleinem Umfang und ohne notwendigen Geldumsatz in Nachbarschaftshilfe ausgetauscht werden - etwa Tapezierarbeiten, Gartenpflege, Tierbetreuung, Kochen, Kuchen backen, Nähen, Großputz, Blumengießen, Entrümpeln, Ämtergänge, Senioren- und Kinderbetreuung, Nachhilfe, Sprachunterricht, Computerhilfe, Holz hacken usw.

"Parallel zu den Nachmittagsangeboten der Kindertagesstätte könnten für die Erziehenden neue Aktivitäten angeboten werden", schlug die Leiterin des Kindergartens, Theresia Prodöhl, im Arbeitskreis Kinderbetreuung vor - zum Beispiel ein Korbflechtkurs oder ein "Unter der Linden-Cafe". Auch Ehrenamtliche wie Senioren ohne direkten Kontakt zu eigenen Enkeln könnten an der Betreuung der Kleinen beteiligt werden. "Schließlich wollen wir Alt und Jung zusammenbringen und die Kommunikation zwischen den Generationen intensivieren", unterstützt Ortsbürgermeister Klaus Goldt diesen Ansatz.                    "Da sich viele Kinder in Abentheuer untereinander nicht kennen, aber gerne Spielkameraden hätten, muss ein Treffpunkt für Kinder geschaffen werden", plädiert Vollmuth. Die Kinder besuchen unterschiedliche Schulen, viele haben einen langen Heimweg und viele Nachmittagstermine. Wenn sie Zeit haben, fehlen Kontakte und Treffpunkte. Dieses Problem plagt insbesondere Sprösslinge von Neubürgern.

Jugend engagiert sich

Auch die Jugend ist bei der Dorferneuerung dabei: 16 Jugendliche erklärten sich bei einer Ideenwerkstatt bereit, ihre Talente bei Bedarf dem Dorf zur Verfügung zu stellen. Sie möchten bei Festen helfen, sich mit handwerklichen Fähigkeiten einbringen, Arbeiten am Computer ausführen, bei der Organisation von Veranstaltungen und Festen helfen, zu verschiedenen Anlässen selbst Musik machen, Texte für eine Dorfzeitung schreiben und Videos drehen.

Nachdem im Juli die Ideensammlung abgeschlossen wurde, bringt nach den Sommerferien die Moderatorin ihre eigenen Anregungen ein und verbindet sie mit denen aus der Bevölkerung. Die Synthese wird in einer Einwohnerversammlung diskutiert. Darüber hinaus besichtigt der Gemeinderat in einer Exkursion am Samstag Referenzprojekte des in Kanzem bei Konz ansässigen Planungsbüros.    (s)

Nahe Zeitung vom 16.08.2006, Seite 22.

Ein eigenes Domizil erhielten die Abentheuerer Jugendlichen im vorigen Jahr. Auch in den Prozess der Dorferneuerung wurden die Heranwachsenden eingebunden. Schließlich sind sie die Zukunft der aufstrebenden 490-Einwohner-Gemeinde im Trauntal.  

Nahe Zeitung vom 16.08.2006, Seite 22.

 

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Ein Vorzeigebetrieb in Randlage      Das "Erntegespräch" des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau fand gestern auf dem Hof Thiel in Abentheuer statt  An der Peripherie des Einzugsgebiets, auf dem Hof von Harald Thiel in Abentheuer, versammelte sich gestern die Prominenz des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau zum "Erntegespräch".

ABENTHEUER. Schon rein quantitativ gehört die Landwirtschaft von Harald Thiel am Rande von Abentheuer mit 370 Hektar Nutzfläche zu den führenden des Bauernverbands Rheinland-Nassau. Aber es ist mehr, was die aus dem ganzen Land gekommenen 40 Teilnehmer am "Erntegespräch" der für den Norden von Rheinland-Pfalz zuständigen Organisation veranlasst, immer wieder von einem "Vorzeigebetrieb" zu sprechen: der moderne Maschinenpark, das einwandfrei gepflegte Vieh, die perfekt organisierten Abläufe, die vorbildliche Sauberkeit und das Engagement der Familie.

Kulinarisch verwöhnt

Ehefrau Agnes, Zahnärztin, und seine Tochter Verena, die ein Jahr vor dem Abitur steht, verwöhnen das Publikum, das der Erntebilanz lauscht, kulinarisch. Reges Interesse an der Landwirtschaft zeigen die beiden Söhne, Christian (14) und Andreas (12).   "Wir gehen immer in die Fläche, jedes Jahr an einen anderen Ort", erzählt Leo Blum, der Präsident des Bauern- und Winzerverbands. Diesmal schlug Karl-Otto Engel, der dienstälteste Kreisvorsitzende und Vorsitzende des Fachausschusses Pflanzliche Erzeugung, das Gehöft Thiel vor. "Der Betrieb präsentiert sich hervorragend", schwärmt Blum, der insbesondere Management, Zukunftsvisionen und Investitionsbereitschaft lobt.                                                               Zunächst interessieren sich die Gäste natürlich für das Thema des Tages: den Ackerbau. Insgesamt 140 Hektar entfallen auf diese Sparte: 45 Triticale, je 15 Weizen und Wintergerste, 35 Silomais, 20 Raps - und 10 Hektar in der Stilllegung. Bei einer Durchschnittstemperatur von nur sieben Grad im langjährigen Mittel sei es erst durch die Weiterzüchtung in der jüngsten Vergangenheit möglich geworden, mit Erfolg auf Mais zu setzen - wobei 2006 kein Maßstab ist. Allein 220 Hektar sind Grünland - 380 bis 500 Meter hoch gelegen.

Den besten Eindruck erhalten die Besucher auch von den Stallungen. Seit Oktober 2005 steht der Jungviehstall zur Verfügung, in dem auch 650 Ballen Stroh und 300 Heu lagern. Insgesamt besitzt der 46-Jährige, den ein Landwirtschaftsmeister und drei polnische Saisonarbeitskräfte unterstützen, 200 Milchkühe und 230 weibliche Jungtiere.

Seine Depots fassen rund 140 Prozent des Jahresverbrauchs an Gras und Mais. Ein Dorn im Auge ist dem Betriebsleiter die Bürokratisierung, die einen immer größeren Teil seiner Arbeitszeit beanspruche. "Die dehnt sich in allen Lebensbereichen aus", erwidert der Landtagsabgeordnete Hans Jürgen Noss. "Sie haben Mitstreiter und Verbündete auf Ihrer Seite", versichert die Bundestagsabgeordnete Julia Klöckner den besorgten Landwirten.    (ks) 

Nahe Zeitung vom 18.08.2006, Seite 21

 

Auch der ehemalige Justizminister und jetzige Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, Herbert Mertin (links), und Landtagsvizepräsidentin Hannelore Klamm kamen zum "Erntegespräch" des Bauern- und Winzerverbands auf den Hof Thiel.   Foto: K. Schultheiß                                                                                                     Nahe Zeitung vom 18.08.2006, Seite 21

 

 

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Werdegang gezeigt

An die eigene Kindheit erinnerten sich wohl viele Gäste des "Erntegesprächs" des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Nassau am Donnerstag in Abentheuer: Im Getreidelager des von Landwirtschaftsmeister Harald Thiel vorbildlich geführten Betriebs hatte Heidrun Ollech von den Landfrauen einen mit Spielzeug-Modellen bestückten Parcours aufgebaut, der den Werdegang des Getreides von der Aussaat bis zur Verwendung im Lebensmittel verdeutlichte. Den besten Eindruck davon, was aus Weizen, Roggen und Hafer entsteht, lieferte das Gebäck, das die Bruchweilererin den Besuchern anbot.                 Nahe Zeitung vom 19.08.2006, Seite 16

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Thorsten Schwarz erreicht beim Firmenlauf als Erster das Ziel


Aus dem Stand 210 Teilnehmer aus 23 Unternehmen - die Premiere des Firmenlaufs in Abentheuer darf als gelungen bezeichnet werden. Den ersten Platz belegte das Klinikum Idar-Oberstein vor Howatherm aus Brücken und der Herbert Stephan KG aus Frauenberg. Die schnellste Zeit auf dem rund fünf Kilometer langen Kurs lief Thorsten Schwarz für die Elisabeth-Stiftung, die den Firmenlauf gemeinsam mit der Nahe-Zeitung organisierte. Er kam auf 15:28 Minuten. Lutz Kohlhaas folgte auf Platz zwei (15:41). Auf unserem Bild ist eine Gruppe aus dem Mittelfeld zu erkennen. In der Mitte: Joachim Köls, der Direktor der Kreissparkasse Birkenfeld.   Mehr über den Firmenlauf im Lokalteil unserer Zeitung auf Seite 13.   Foto: Michael Werle   Nahe Zeitung vom 11.09.2006, Seite 28 

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Firmenlauf      

Viele packten mit an                                   Viele Helfer sorgten dafür, dass diese Premiere ein Erfolg wurde. Allen voran Melanie Rüffer von der Elisabeth-Stiftung, die in enger Abstimmung mit Dr. Wolfgang Schneider und Michaela Lindemann - sie hatte die Idee zu diesem Firmenlauf - alle Fäden in der Hand hielt. Karl-Heinz Schulz, Kampfrichterobmann der Leichtathleten im Kreis, organisierte die Zeitnahme, Stiftungs-Mitarbeiter Dieter Scholl hatte seinen Golf zum EDV-Büro mit Laptop und Drucker umfunktioniert. Den Aufbau und die Technik koordinierten Gerhard Göttge und Alfred Huse. Ein Lob verdiente sich auch Marc Hartenberger als Moderator.

Keiner machte schlapp                                 Der Heimatverein Aben- theuer bewirtete die Gäste mit Suppe, Würstchen und Getränken. Und das Beste: Auch er stellt die Einnahmen aus dem Verkauf für den guten Zweck zur Verfügung. Die Feuerwehr Abentheuer sorgte dafür, dass die Läufer gefahrlos die Straße zwischen Brücken und Abentheuer passieren konnten. Die Getränke spendierten Schwollener Sprudel und die Kirner Brauerei. Nichts zu tun hatte glücklicherweise der DRK-Ortsverein: Kein Läufer machte schlapp.

Es wird weiter gelaufen                                   Viele machten bei den Trainingsläufen im Vorfeld der Veranstaltung mit. Sie sollen - als eine Art Lauftreff - vorerst weiter stattfinden: Treffpunkt ist immer mittwochs um 18 Uhr an der Trauntalhütte.

Fotos vom Firmenlauf                                       Neben den bereits ausgegebenen Teilnehmer- und Siegerurkunden bekommen alle Firmen in den nächsten Tagen kostenlos eine Foto-CD: Sie enthält neben einem Gruppenfoto des jeweiligen Laufteams Aufnahmen, die die NZ-Fotografen Reiner Drumm und Michael Werle vor, während und nach dem Firmenlauf gemacht haben. Die komplette Ergebnisliste des Firmenlaufs wird am Donnerstag in der Nahe-Zeitung veröffentlicht.   (kuk) Nahe Zeitung vom 11.09.2006, Seite 13.

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Im Wald bei Abentheuer startete Ortsbürgermeister Klaus Goldt den ersten Firmenlauf im Kreis Birkenfeld. Für die Elisabeth-Stiftung und die Nahe-Zeitung als Veranstalter steht fest, dass es 2007 auf jeden Fall eine Wiederholung geben wird.

Nahe Zeitung vom 11.09.2006, Seite 13.

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Erster Firmenlauf war ein voller Erfolg          "Die Wirtschaft läuft": 23 Betriebe mit 210 Mitarbeitern waren bei der Premiere in Abentheuer dabei - Die Ehl-Beschäftigten trabten geschlossen ins Ziel               Ein voller Erfolg war der erste Firmenlauf im Kreis Birkenfeld in Abentheuer, bei dem unter dem Motto "Die Wirtschaft läuft" 210 Mitarbeiter von 23 Betrieben starteten.

ABENTHEUER. "Die Wirtschaft läuft" - und das im wahrsten Sinne des Wortes: 210 Teilnehmer von 23 Firmen schickte Abentheuers Ortsbürgermeister Klaus Goldt am Samstag in Abentheuer beim ersten Firmenlauf auf die Reise, der damit auf Anhieb zu einer der größten Laufveranstaltungen im Kreis Birkenfeld avancierte.       Diese Zahl beeindruckte auch Landrat Axel Redmer, der an der Trauntalhütte die Siegerteams ehrte: Am schnellsten waren die Läufer des Klinikums Idar-Oberstein unterwegs, gefolgt von der Firma Howatherm aus Brücken und der Herbert Stephan KG (Frauenberg).                          Doch vorrangig ging es nicht um Leistung, sondern um das Gemeinschaftserlebnis: Diese Parole hatten auf jeden Fall die beiden Veranstalter Elisabeth-Stiftung und Nahe-Zeitung ausgegeben, die der Landrat ausdrücklich für ihre bei einem geselligen Abend geborene Initiative lobte.

Dabei sein ist alles: Im Ziel lagen fast 33 Minuten zwischen dem Sieger Thorsten Schwarz von der Elisabeth-Stiftung, der 15:28 Minuten für die rund fünf Kilometer lange Strecke brauchte, und den acht Mitarbeitern der Firma Ehl, die den Geist dieser Veranstaltung voll verinnerlicht hatten und nach 48:15 Minuten gemeinsam über die Ziellinie trabten - Kompliment.  An eine andere spezielle Vorgabe von Dr. Wolfgang Schneider, Geschäftsführender Vorstand der Elisabeth-Stiftung, hielt sich allerdings niemand. Er hatte sich - möglicherweise noch unter dem Eindruck des Betriebsausfluges der Stiftung tags zuvor im Saarland - schlitzohrig gewünscht, dass der Zieleinlauf in der Reihenfolge der Startnummern zu erfolgen habe. Er hatte natürlich die 1... Doch großzügig ließ er dann auf der Strecke etliche vorbeiziehen.                    Ganz vorne ging die Post ab: Nur 13 Sekunden lag Lutz Kohlhaas von der Kreissparkasse hinter Thorsten Schwarz, seit Jahren der stärkste Läufer im Kreis. Dahinter kam erstmal eine Zeit lang nichts. KSK und Stiftung stellten zudem mit 32 und 24 Teilnehmern die größte Gruppe vor den Betrieben Hunsrück Sondertransport (21), Stephan KG (19) und Volksbank-Raiffeisenbank Naheland (16).

Die Kreissparkasse mit Direktor Joachim Köls an der Spitze trat sogar mit eigens für diesen Lauf bedruckten T-Shirts an: Finisher Firmenlauf 2006 war darauf zu lesen. Auch etliche andere Betriebe starteten in einheitlichem Outfit mit dem jeweiligen Firmennamen. Aber nicht nur größere Unternehmen, sondern auch ganz kleine mit nur einem Teilnehmer waren dabei.

Während die Helfer die Zahlen auswerteten und die Urkunden für die Siegerehrung vorbereiteten, ließen sich die Läufer die vorzügliche Erbsensuppe schmecken, die der Heimatverein Abentheuer unter Führung seines Vorsitzenden Ulli Jörg servierte. Wie von den Veranstaltern gewünscht, blieben fast alle da, um gemeinsam noch etwas zu trinken und zu plaudern. Die Stimmung war bei herrlichem Wetter bestens. Das erinnerte fast schon an Biergarten-Atmosphäre. Dazu passte auch ein besonderer Clou, den Stiftungschef Wolfgang Schneider mit Eberhard Andres, dem Chef der Kirner Brauerei ausgeheckt hatte. Das Siegerteam des Klinikums bekommt so viel Bier, wie ihre Läuferin Monika Dircks auf die Waage brachte. Somit steht einer feuchtfröhlichen Siegesfeier nichts mehr im Wege.

Insgesamt stimmte bis auf ein paar Kleinigkeiten alles. Nicht zu vergessen, dass der Erlös - auf jeden Fall eine vierstellige Summe - für einen guten Zweck bestimmt ist: Er geht ans Haus der Beratung in Birkenfeld zu Gunsten von Kindern aus sozial schwachen Familien. So gab's am Ende nach dieser gelungenen Premiere viele, die ohne Zögern sagten: Im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.    (kuk)                                                                                                                       Nahe Zeitung vom 11.09.2006, Seite 13

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Idar-Obersteins Sportler des Jahres 2005 in Aktion:

Marc Meyer aus Abentheuer mit seinem Suzuki Swift ist einer der Lokalmatadoren des MSC Bollenbachtal beim Bergslalom am Samstag und Sonntag in Wickenrodt.   Foto: Joachim Hähn

Nahe Zeitung vom 22.09.2006, Seite 32

 

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Mit ihm kam der Aufschwung

Wolfgang Giebel verstarb im Jahr vorm großen Chorleiter-Jubiläum

BIRKENFELD. Zwei Tage vor seinem 67. Geburtstag verstarb Wolfgang Giebel, der als Chorleiter eine Institution im Birkenfelder Land war. Im kommenden Jahr wollte der gebürtige Abentheuerer im Rahmen eines Jubiläumskonzerts seine 50-jährige Dirigententätigkeit feiern.         Erstmals ließ Wolfgang Giebel als Leiter des Männerdoppelquartetts Aben-theuer im Sommer 1957 sein Chorleitertalent erkennen. Später führte der Verstorbene mit Engagement, Temperament und Leidenschaft auch die beiden anderen Chöre der Sängervereinigung Abentheuer. Mehr als 20 Jahre dirigierte er darüber hinaus den Gemischten Chor Brücken, zehn Jahre zeichnete er für die Sängergruppe Birkenfeld I verantwortlich.

Im Jahre 1973 hatte Giebel, der im Hauptberuf als Beamter in der Bundeswehrverwaltung tätig war, aushilfsweise den Gemischten Chor der Sängervereinigung Birkenfeld übernommen. Unter seiner Regie erlebte der Singbetrieb im ältestens Gesangverein der Kreisstadt einen unerwartet starken Aufschwung: Binnen kurzer Zeit wuchs der gemischte Chor von 18 auf mehr als 50 Stimmen. So konnte anno 1975 wieder ein Männerchor gegründet werden, den Wolfgang Giebel bis zu seinem Tod leitete.

Einen großen Erfolg feierte Wolfgang Giebel, der im jugendlichen Alter auch als aktiver Fußballer des SC Birkenfeld auf sich aufmerksam machte, beim Leistungspreissingen im Jahre 1977 im Mainzer Vorort Hechtsheim, als er trotz der professionellen Konkurrenz als ungelernter Amateur den Chorleiterpreis gewann. Außerdem war er zwei Jahrzehnte Sitzungspräsident der Birkenfelder Sängerfastnacht.                                                               Nahe Zeitung vom 26.09.2006, Seite 22.

Wolfgang Giebel, langjähriger Chorleiter in Abentheuer,

Brücken und Birkenfeld, verstarb 66-jährig.

 

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Märchenfisch taucht auf

Internetseite auf   ... notiert vom Schellenmann   (AUSZUG)

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Für lange Abende

Der Sommer ist vorbei - und damit die Saison der Birkenfelder Früh- und Spätschwimmer. Auch für sie beginnt die Zeit der langen Herbst- und Winterabende, die hierzulande ganz offensichtlich n

och mit dem Erfinden und Erzählen von haarsträubenden Geschichten verbracht wird. So taucht ganz unvermittelt wieder jener Forellenbock auf, der Schwimmbadsommer für Schwimmbadsommer die Birkenfelder Lokalseite heimsucht wie das Ungeheuer von Loch Ness die Nachrichten aus aller Welt. Jetzt hat es das Fabeltier sogar zur eigenen Internet-Seite gebracht. Peter Bohlen, nicht nur den kreisstädtischen Freibadbesuchern wohlbekannt, hat ihm den Auftritt verschafft. Unter www.forellebock.de beginnt etwas zu wachsen, was andernorts als Wolpertinger, Dilldapp oder Elwetritsch schon kultische Züge angenommen hat. Da wird über die bevorstehende Gründung einer Gesellschaft zum Schutze des Forellebocks an der oberen Nahe (GSFBON) angekündigt, klärt ein etwas fragwürdiger Zoologie-Professor aus Köln über das Revierverhalten des Trutta arietis periculosus auf, berichtet ein ebenso dubioser Zeuge von einer ersten Sichtung  des Märchen-Fisches im Traunbach bei Abentheuer.  Nahe Zeitung vom 30.09.2006, Seite 18

 

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Nun auch kulturelle Kontakte     Fünf Bildende Künstler stellen in lothringischer Partnerstadt aus

 

BIRKENFELD. Freundschaftliche Beziehungen und eine Schulpartnerschaft verbinden Birkenfeld und die französische Stadt Audun-le-Tiche in Lothringen, nahe der luxemburgischen Grenze. Vertieft werden die Kontakte nun auch auf kulturellem Gebiet.

Als Botschafter aus der Region Birkenfeld präsentieren sich fünf Künstler mit 65 Arbeiten in einer großen Ausstellung im Rathaus von Audun-le-Tiche. Beteiligt sind Gisela Gross aus Meckenbach mit Raku-Skulpturen und ihr Ehemann Axel C. Gross mit Aquarellen und Zeichnungen. Herbert Heß aus Hoppstädten-Weiersbach zeigt Ölbilder, Aquarelle und Druckgrafik. Heidi Rüter aus Abentheuer ist mit Zeichnungen und Aquarellen vertreten. Helmut Schmid aus Baumholder präsentiert ausschließlich Farbradierungen.

Bei der Vernissage im Hôtel de Ville in Audin-le-Tiche trafen die Künstler Gisela Gross, Heidi Rüter, Herbert Heß und Helmut Schmid (von links) den Kulturdezernenten Lucien Piovano sowie Bürgermeister Christian Felice und Vertreter des Conseil Generale, der Departements-Verwaltung.                                                                                                                                              19.Oktober 2006 Seite 17

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Singende Socken und tanzende Määd Singende Socken und tanzende Määd

ABENTHEUER. Unter dem Motto "Showkolade mit Schlagersahne" stand der erste "Abentheurer Abend" der Interessengemeinschaft.

Die ortsansässigen Vereine hatten zusammen mit vielen Freiwilligen ein kunterbuntes Programm zusammengestellt, das größtenteils aus Sketchen, Gesang und Tanz bestand. Der singende Moderator Klemens Heß führte das Publikum aus allen Altersgruppen galant durch den Abend. Nachdem er kurz die Macher der Dorfzeitung vorgestellt hatte, eröffnete er den Abend mit dem Lied "Wenn die Feuerzeuge brennen".                                  Ortsbürgermeister Klaus Goldt und Klaudia Schröter, die 1. Beigeordnete, gelang es, gleich mit dem ersten Sketch den voll besetzten Saal in Laune zu bringen. Die beiden ernteten zahlreiche Lacher. Auch der Gemischte Chor der Sängervereinigung Abentheuer fand unter anderem mit dem Lied "Bergvagabunden" großen Anklang, ebenso der Männerchor, der zu einem späteren Zeitpunkt auftrat.

Alle waren eingebunden                                    Auch die übrigen Dorfvereine waren ins Programm eingebunden. So ließen die Kinder des Jugendfördervereins bei ihrem Strumpfpuppentheater "Sister Act" die Socken singen und amüsierten besonders die jüngeren Zuschauer.      Die Damen des Strickkränzchens, denen man - wie der Moderator lachend verriet - nachsagt, dass sie nie mit Stricknadeln zu sehen sind, animierten das Publikum mit ihrer Tanzeinlage "Hände zum Himmel" zum Mitmachen. Die "Notenquäler" machten nach einem spektakulären Einzug in dunkelblauen Samtkutten mit brennenden Fackeln ihrem Namen alle Ehre.

Auch Helga und Dominik Beermann gewannen mit ihren Sketchen die Zuschauer rasch für sich; humorvoll nahmen sie Klischees auf die Schippe. Ein Highlight des ersten Teils waren allerdings zweifelsfrei die "Oma und et Enkelche" alias Kathrin und Klaudia Schröter, deren gewitzte Wortspiele kein Auge trocken ließen.      Als Gäste von auswärts hatten die "Neuhütter Määd" extra ihren Jugendherbergsaufenthalt unterbrochen, um beim "Abentheurer Abend" mitzuwirken und das tänzerische Programm zu bereichern. Bei ihrem zweiten Auftritt nach der Pause suchten sie sich Männer aus dem Publikum und banden sie mit ein.

Die Hüttner Männer kamen mit ihren "Hüttner Liedern" nicht um eine Zugabe herum, am meisten gefeiert wurde jedoch Siegfried Heß, der als "Mister X" der unbestrittene Höhepunkt des Abends war und mit seinem gefühlvollen Liedern alle beigeisterte. Neben Gesang kamen Sketche auch im zweiten Teil nicht zu kurz. So brachten unter anderem "Bäuerin und Knecht", verkörpert von Michaela Berang und Peter Mörsdorf, das Publikum so zum Lachen, dass es nur schwer wieder zu beruhigen war. Auch Gerhard Beers und Klaudia Schröters Heiratsanzeige sorgte für Zwerchfellattacken.

Zauberer Pablo unterhielt                        Paul Lauer, besser bekannt als Zauberer Pablo, unterhielt mit einigen Tricks und ließ unter anderem eine aus der Menge gewählte Abentheuererin schweben.    Zum großen Finale kamen noch einmal alle Mitwirkenden auf die Bühne und nahmen mit dem Lied "Sierra Madre" vom Publikum Abschied. Im Anschluss musizierten dann die "Dibbelbrüder" aus Achtelsbach und begleiteten das fröhliche Beisammensein bis spät in die Nacht hinein.    (vt)      Nahe Zeitung vom 31.10.2006, Seite 25

 

Gewitzte Wortspiele bestimmten den erstmals von der Interessengemeinschaft veranstalteten "

Abentheurer Abend".  Denn neben allerlei Gesangbeiträgen und diversen Tanzdarbietungen

standen immer wieder Sketche auf dem Programm.   Foto: Reiner Drumm

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14 Ganztagsplätze in Abentheuer     Jugendhilfeausschuss stimmte Aufstockung zu

 

KREIS BIRKENFELD. Der Kindergarten Abentheuer darf ab 1. Dezember bis zu 14 Ganztagsplätze einrichten. Diesem Antrag zur Änderung des Kindertagesstättenbedarfsplanes, den die Verbandsgemeinde Birkenfeld gestellt hatte, stimmte der Jugendhilfeausschuss des Kreises in seiner jüngsten Sitzung zu.              Bislang gab es lediglich vier Ganztagesplätze in Abentheuer. Der Bedarf ist jedoch deutlich größer, wie Elke Ferfers, die stellvertretende Abteilungsleiterin "Jugend und Schulen" bei der Kreisverwaltung, auf NZ-Anfrage erläuterte: "Die Nachfrage in Abentheuer ist sehr groß, und rundum ist alles belegt." Zurzeit liegen der VG Birkenfeld bereits fünf neue Anmeldungen vor.                "Die Erweiterung tut uns zunächst einmal weh, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung", argumentierte Landrat Axel Redmer für die Änderung, die der Jugendhilfeausschuss einstimmig beschloss.  "Entwarnung" konnte Abteilungsleiter Gerd Bahr für den Kindergarten Herrstein geben. Dort hatte es zunächst so ausgesehen, als ob es kein Interesse für eine altersgemischte Gruppe geben würde, in der auch Kinder, die jünger als drei Jahre sind, aufgenommen werden. Eine Prüfung der Bedarfszahlen ergab dann aber ein anderes Bild: "Es liegen sechs Anmeldungen für Kinder unter drei Jahren vor", sagt Elke Ferfers. "Die Eltern brauchen Zeit, um sich zu entscheiden", begründet sie das leicht verspätete Interesse. Bahr konnte im Jugendhilfeausschuss jedenfalls ankündigen, dass es im Kindergarten Herrstein von Januar 2007 an eine altersgemischte Gruppe geben wird (weiterer Bericht folgt).    (jea)

Nahe Zeitung vom 21.11.2006, Seite 15.

 

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Mitreißende Musik bei Kerzenschimmer erlebten die Gäste beim Konzert von "Wetcat" im Gasthaus Hess in Abentheuer

Von Blues bis Rock                            Coverversion von Claptons "Layla" begeisterte

ABENTHEUER. Blues vom Feinsten und in allen Stilrichtungen bot das Trio "Wetcat" im Gasthaus Hess in Abentheuer. Dicht am Publikum waren die drei Musiker, und der nur mit Kerzen beleuchtete Saal trug seinen Teil zu einer gemütlichen und intimen Atmosphäre bei.

So begrüßten die Drei ihre Zuhörer zu einer "nice small Party", einer netten, kleinen Feier, was den Charakter des gelungenen Abends eher trifft als der Begriff Konzert. Gernot "Junior" Scheerer an der Bluesharp, einer speziell auf Blues "gestimmten" Mundharmonika, riss das Publikum durch sein intensives Spiel mit. Gemeinsam mit Hermann Dauphin am Bass und Helmuth "Boomer" Welker an der Gitarre, dessen Stimme wie gemacht für die Songs schien, brachte er dem teils noch wenig mit Blues in Berührung gekommenen Publikum die verschiedensten Seiten dieser Musik näher. Das Programm umfasste amerikanischen und britischen Blues.

Sowohl alte Klassiker als auch moderner Bluesrock zeigten, dass der stets authentische Musikstil die unterschiedlichsten Emotionen darstellen kann. So gehörten sowohl rockige Stücke aus den 60er-Jahren wie "On The Road Again" von Canned Heat als auch softe Balladen wie Billy Miles" "Have You Ever Loved A Woman" zum vielseitigen Repertoire der Band.

Besonders "Layla", eine stark vom Blues beeinflusste Rockballade Eric Claptons, jagte den Zuhörern einen wohligen Schauer über den Rücken. Auch die Klassiker des Blues von Muddy Waters, Robert Johnson, J. J. Cale, Jimmy Rogers und vielen anderen erreichten das Publikum, was sich in dauerndem Klatschen, Mitsingen und zahlreichen Begeisterungsrufen zeigte.    (vmt)

Nahe Zeitung vom 22.11.2006, Seite 21

 

Die drei Musiker Gernot Scheerer, Hermann Dauphin und Helmuth Welker von "Wetcat" ließen das Publikum mit ihren Interpretationen von amerikanischen und britischen Blues-Songs wohlig erschauern.  Foto: Gerhard Ding

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Die Ideensammlung ist abgeschlossen   Meilenstein der Dorferneuerung in Abentheuer: Moderatorin Rosa Vollmuth präsentierte dem Gemeinderat die Bestandsaufnahme und die Analyse                   Eine gemeinsame Strategie von Gemeinderat, Planern und Bürgerschaft soll die Dorferneuerung in Abentheuer zum Erfolg führen. Bis 2010 gilt die sechsjährige Anerkennung als Schwerpunktgemeinde.

ABENTHEUER. Bestandsaufnahme und Analyse sind im Dorfentwicklungsprozess der Gemeinde Abentheuer abgeschlossen: In der Ratssitzung am Dienstag trug Moderatorin Rosa Vollmuth die Anregungen aus der Bevölkerung strukturiert vor; ihr in Kanzem bei Konz ansässiges Planungsbüro schreibt auch das Dorferneuerungskonzept fort.             Seit dem Auftakt mit der "Zukunftswerkstatt Aben- theuer" im März hatten die Einwohner bei acht Terminen binnen sechs Monaten die Gelegenheit, ihre Ideen einzubringen. Mit einem Workshop wurden gezielt Jugendliche angesprochen, die bekundeten, zwar nicht allein ein Fest auf die Beine zu stellen, aber sich an den Aktivitäten im Dorf gerne zu beteiligen.        Hoch im Kurs steht die Einrichtung einer Tauschbörse, deren Koordination Anita Jank und Ortsbürgermeister Klaus Goldt übernehmen. Davon könnten insbesondere alte Menschen profitieren. "In Deutschland gibt es etwa 350 solcher sozialen Netze, vor allem in Städten", berichtete Vollmuth: Dabei bieten Personen Dienstleistungen wie Gartenarbeit oder Schneeräumen an, ohne dafür finanziell entlohnt zu werden. Dem Gemeindechef schwebt bei dieser Form der Nachbarschaftshilfe eine Litfaßsäule in der Ortsmitte für die Anfragen und die Offerten vor. Zur Sprache kam auch das Thema Taschengeldjobs.

Auf dem Sektor Kultur, Vereine und Weiterbildung sind mehr gemeinsame Veranstaltungen gefragt. Die von den örtlichen Vereinen getragene Interessengemeinschaft Abentheuer organisierte in den letzten Monaten bereits ein Dorffest und den "Abentheurer-Abend", was ein viel versprechender Beginn war. Weitere Vorschläge waren eine Krabbelgruppe, Nachmittagsangebote für Sechs- bis Zwölfjährige, Basteln für Jung und Alt, Kino-abende für Heranwachsende.

Beim Komplex Medien, Kommunikation und Dorfgeschichte fielen Stichworte wie Dorfzeitung, Generationenkatalog und Neubeschilderung der Wanderwege. Unbedingt genutzt werden sollten die touristischen Potenziale rund um Mühlen und Eisenhütten am Traunbach. Gefordert wurden offene Wege zum Schneidweiher und zur Hujetsmühle sowie ein Abenteuer-Spielplatz. Jungen und Mädchen wünschen sich Skaterpark, Billardtisch, Kletterwand, Bolzwiese mit Grill-ecke und Crossbahn.   Anstelle von baulichen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung plädierte Vollmuth für eine offensive Informationspolitik; großkronige Bäume könnten das "Endlos-Straßenraumbild" auflockern.   Ein Vorteil ist, dass Aben-theuer als erster Ort in der Verbandsgemeinde Birkenfeld zuerst via Moderation die Bewohner einbezieht und darauf aufbauend das Konzept fortschreibt, betonte Herbert Leyser von der VG-Verwaltung: Dass Abentheuer 1984 als erste Gemeinde im Kreis Birkenfeld in die Dorf-erneuerung einstieg, zahlt sich aus. Teure Bauvorhaben sollten im Förderzeitraum bis 2010 realisiert werden, soziale Projekte durchaus später, riet der Sachbearbeiter.    (ks)

Nahe Zeitung vom 23.11.2006, Seite 20

 

Moderatorin Rosa Vollmuth (Mitte) und ihre Mitarbeiterin Corinna Albert (2. von links) übergaben die auf 50 Seiten zusammengefassten Vorschläge der Abentheuerer an OB Klaus Goldt (2. von rechts) und dessen Stellvertretern Klaudia Schröter und Walter Antes.   Foto: Karsten Schultheiß

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Nach drei Liedern war der ganze Saal fit  AUSZUG   Zum Seniorennachmittag des DRK-Ortsvereins kamen auch Gäste aus benachbarten Altenheimen

BIRKENFELD. Nicht nur volles Programm gab's beim Seniorennachmittag des DRK-Ortsvereines Birkenfeld. Auch Kaffee und Kuchen waren gratis, denn mehr als 20 Kuchen waren von Helferinnen, Mitwirkenden und Besuchern gespendet worden.

Ortsvorsitzende Egon Georg konnte zahlreiche Besucher, darunter Gäste aus dem Birkenfelder Seniorenzentrum Senterra und dem St.-Anna-Heim in Hoppstädten-Weiersbach begrüßen.

 Als Höhepunkt kamen die Lustigen Musikanten aus Abentheuer mit Inge Hardt, Inge Burbes, Martha Hartmann und Lore Thomas mit bekannten Liedern auf die Bühne, bevor Ilse Eisenhut schließlich über ihre Probleme beim Kauf von heißen Höschen berichtete.

                                                                                                                                                   Nahe Zeitung vom 30.11.2006, Seite 22.

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Neue Leitung in drei Gemeinden

Zum neuen Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Rötsweiler-Nockenthal ernannte Bürgermeister Manfred Dreier den bisherigen Stellvertreter Kai Hartmann; dessen Posten übernahm Fred Belka. Der bisherige Wehrführer Heinz-Herbert Schulz schied altersbedingt aus dem aktiven Dienst aus. Kommissarisch ernannt wurden als Wehrführer von Gollenberg Engelbert Riehm, als Stellvertreter Roland Röhrig, als Wehrführer von Meckenbach Jochen Bill, als Stellvertreter Klaus Ruppenthal, als stellvertretender Wehrführer von Abentheuer Heiko Czeloth. Ihre Ämter niedergelegt hatten der Gollenberger Wehrführer Erich Arnold, das Führungsduo Stefan Bernthaler/Emil Gosert in Meckenbach und der "Vize" der Abentheuerer Wehr, Wayne Livingston.

Nahe Zeitung vom 04.12.2006, Seite 15.

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Kinder und Eltern hatte fleißig für Basar gebastelt

Monatelang hatten Kinder und Eltern fleißig gebastelt und so konnten beim Adventsbasar in der kommunalen Kindertagesstätte Abentheuer viele liebevoll gestaltete weihnachtliche Artikel angeboten werden. Während die Besucher das Angebot in Augenschein nahmen, kam zu den Kindern das Kasperle mit der Geschichte von den verschwundenen Weihnachtsplätzchen zu Besuch. Nebenan im Abentheuerer-Haus, das die Ortsgemeinde zur Verfügung gestellt hatte, konnten sich die Gäste bei Kaffee und Kuchen stärken. Durch die gute Zusammenarbeit von Eltern, Gemeinde und Kindertagesstätte kam ein beachtlicher Erlös zustande.  Foto: Gerhard Ding

 

Nahe Zeitung vom 09.12.2006, Seite 30

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Post aus Argentinien für Abentheuers "OB"... notiert vom Schellenmann   AUSZUG

Nur "Abentheuer"Eine Ansichtskarte vom südlichsten Zipfel Argentiniens erhielt dieser Tage der Ortsbürgermeister von Abentheuer, Klaus Goldt. Das Besondere daran: Sie trug im Adressfeld lediglich die Aufschrift "Abentheuer" in Großbuchstaben und das Konterfei des Gemeindechefs. So bestätigte sich einmal mehr die These, dass eine von einem beliebigen Ort der Erde abgeschickte Karte nach Abentheuer immer dort ankommt, was in diesem Fall sogar binnen weniger Tage funktionierte. Im Text war von "Abentheuer einmalig auf der Welt" die Rede und von Hesse Mannis Karte aus Neuseeland ohne Postleitzahl und Staatsbezeichnung als Vorbild die Rede.          Keine Ahnung hat Klaus Goldt, wer die Karte abgesendet haben könnte. Darauf gab es nämlich keinerlei Hinweise.

Nahe Zeitung vom 09.12.2006, Seite 30.

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Scheck zur Förderung der Gemeinschaft überreicht   Als Starthilfe für Sport- und Spielenachmittage für die Dorfjugend und die Dorfgemeinschaft überreichte Landrat Axel Redmer (links) anlässlich der Ortsbürgermeisterdienstbesprechung im Casino der Kreissparkasse Birkenfeld Schecks an die Ortsbürgermeister (von links) Bernd Märker (Dambach), Sven Becker (Rinzenberg) und Klaus Goldt (Abentheuer). Dies war bereits die zweite "Rate". Zum Beginn der Aktion im Frühjahr hatte Redmer den ersten Teil der finanziellen Hilfe ausgehändigt, mit der die kommunale Gemeinschaft sowie das Sozialverhalten von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gefördert werden soll. Umwelttage, gemeinsame Maifeuer, Dorf-Rallye und -Olympiade, Bastelnachmittage, Filmabende, Rad- und Wandertouren sind einige Beispiele, zu deren Gelingen der Scheck der Kreisverwaltung beigetragen hat.

Nahe Zeitung vom 15.12.2006, Seite 25

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